Hannover - Von endlosen Diskussionen über Beschimpfungen und Todesdrohungen: Immer wieder kommt es zu aggressiven Situationen, wenn Beamte der Bundespolizei auf Bahnhöfen Verstöße gegen die Maskenpflicht feststellen. Die Bundespolizei in Hannover hat nun in einer emotionalen Pressemeldung ihrem Ärger darüber Luft gemacht. „Setzt einfach eure Maske auf und erspart uns euren Wohlstandstrotz. Wir haben schon genug zu tun“, erklärten die Beamten.

Zuvor hatten Bundespolizisten den eigenen Angaben zufolge allein in der Nacht auf Sonntag 57 Verstöße gegen die Maskenpflicht im Zugverkehr festgestellt, die meisten davon im Hauptbahnhof der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Immer wieder sei es dabei zu aufgeheizten Situationen sowie Widerstandshandlungen gekommen.

Unter anderem sei ein 53-jähriger Mann „sofort aggressiv“ geworden und habe die Beamten dabei „mit dem Tod“ bedroht. Ein 22-Jähriger sei den Polizisten wiederum „ständig ins Wort gefallen“, habe die Kontrolle abgelehnt und letztlich derart „erheblichen Widerstand“ geleistet, dass er zwangsweise auf die Wache gebracht worden sei.