Berlin/Prag - Nach der Zurückstufung Tschechiens zum Hochinzidenzgebiet durch die Bundesregierung verkehren wieder erste Züge zwischen Deutschland und dem Nachbarland. Seit Dienstag werden mehrere grenzüberschreitende Eurocity-Verbindungen zwischen Hamburg, Berlin und Prag angeboten, wie die tschechische Bahn Ceske Drahy (CD) mitteilte. Teilweise geht es unter dem Zugnamen „Hungaria“ weiter bis nach Budapest. Die aus Graz über Wien kommenden Railjet-Züge werden erst nach Ostern bis nach Berlin weitergeführt.

Touristische Reisen in Tschechien nicht erlaubt

Das Bahnunternehmen rief die Fahrgäste auf, sich über die geltenden Einreisebeschränkungen zu informieren. Bei der Einreise nach Deutschland gelten Anmelde- und Testpflicht. Die verschärfte 14-tägige Quarantäne bleibt zunächst für diejenigen bestehen, die sich innerhalb der vergangenen zehn Tage in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben. Für Tschechien gilt, dass touristische Reisen derzeit grundsätzlich nicht erlaubt sind.

Die Express-Züge zwischen Prag und München können bis auf weiteres nur innerstaatlich genutzt werden. Die Züge auf der Linie U28 zwischen Decin und Rumburk sollen den Angaben zufolge ab dem 1. April wieder auf deutschem Gebiet halten. Das Fernbusunternehmen Regiojet erneuert bisher nur Verbindungen, die Deutschland durchfahren, darunter die Linien Prag-London und Prag-Amsterdam.