Der Frontmann von Rammstein, Till Lindemann, ist für seine Bühnenshows bekannt. 
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BerlinSeid Wochen brodelte die Gerüchteküche, nun ist es offiziell: Die Band um Frontmann Till Lindemann ist wieder im Studio. In den sozialen Medien verbreitete sich ein Foto, das Gitarrist Paul Landers gepostet hatte. Das Bild zeigt die Musiker in einem Studio, dazu schreibt Landers: „Traurigerweise gibt es in diesem Jahr keine Tour – aber es ist großartig, zurück im Studio zu sein.“

Schon vor Wochen verbreitete sich im Netz die Meldung, die Musiker seien im französischen Ort Saint-Rémy-de-Provence gesichtet worden – hier befinden sich die La-Fabrique-Studios. Dort entstand bereits das letzte Album von Rammstein. „Rammstein sind zurück in den La-Fabrique-Studios, wo sie ihr letztes Album aufgenommen haben“, hieß es auf dem Internetportal RammsteinWorld.com. Einige Mitglieder und Ingenieure der Band seien demnach in Saint-Rémy-de-Provence gesichtet worden, wo sich das Studio befindet. Auch von den Bandmitgliedern gab es Zeichen – so postete Schlagzeuger Christoph Schneider ein Foto auf Instagram, das ihn im Nationalpark Calanques bei Marseille zeigt. Luftlinie zum Studio: etwa 70 Kilometer.

Die Rockband Rammstein ließ sich in einem Studio fotografieren und veröffentlichte das Bild bei Facebook.

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Bisher stand eine Bestätigung durch die Band aus, dementsprechend groß ist die Freude der Fans. „Wenn sich die Tour um ein Jahr verschiebt, ist es gar nicht schlimm – wenn ein neues Album dabei rausspringt“, schrieb ein Fan auf Facebook. Ein anderer: „Es ist sehr schön, euch wieder zusammen im Studio zu sehen. Habt Spaß und passt aufeinander auf!“ Inzwischen ist außerdem bestätigt: Zum 25. Jubiläum des ersten Albums „Herzeleid“ soll das Album neu aufgelegt werden. Außerdem gibt es Gerüchte, die Band arbeite an einer Dokumentation.

Die geplante, groß angelegte Tour der Berliner Rocker musste wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Auch Frontmann Till Lindemann wurde durch das Virus eine große Premiere verhagelt: Der 57-Jährige hatte, gemeinsam mit der Zirkus-Company Flic Flac, eine Neuauflage der „Freak-Show“ geplant. Die damit geplante Tour fiel ebenfalls der Pandemie zum Opfer.