New York - Der CEO des Online-Kreditgebers Better.com, Vishal Garg, hatte vergangene Woche 900 Mitarbeitenden gekündigt. Dazu lud er die Betroffenen in einen großen Zoom-Call und überbrachte die Nachricht: „Wenn Sie bei diesem Anruf dabei sind, gehören Sie zu der unglücklichen Gruppe, die entlassen wird. Mit sofortiger Wirkung.“ Wenige Tage später entschuldigt Garg sich nun für die Art und Weise, „wie ich diese Nachricht überbracht habe“. Das geht aus einem Schreiben hervor, das der Berliner Zeitung vorliegt.

Mindestens 250 der gekündigten Mitarbeitern warf Garg vergangene Woche vor, „durchschnittlich zwei Stunden täglich gearbeitet zu haben, aber für acht Stunden oder mehr bezahlt“ worden zu sein. Das berichtete das US-Wirtschaftsmagazin Fortune. Zuvor sei die Arbeitsleistung der Angestellten analysiert worden.

Nach Entschuldigung: Kündigungen bleiben bestehen

In dem Entschuldigungsschreiben heißt es nun: „Ich habe es versäumt, den betroffenen Personen und ihren Beiträgen zu Better den gebührenden Respekt und die nötige Wertschätzung entgegenzubringen.“ Er habe die Kommunikation mit den gekündigten Mitarbeitern „vermasselt“. Die Kündigungen bleiben jedoch bestehen.

Better.com finanziert Hypotheken und plant derzeit seinen Börsengang. Abschließend heißt es in dem Schreiben des CEO, man wolle in Zukunft besser zusammenarbeiten.