Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) hat ein Unterstützungspaket von zwei Milliarden Euro für die Betroffenen des Ukraine-Kriegs geschnürt. Von den Zuschüssen und Krediten profitieren sollen Bürgerinnen und Bürger des Kriegslandes sowie Unternehmen und andere Länder, die von dem Angriff betroffen sind – etwa durch die Aufnahme von Flüchtlingen, wie die Bank am Mittwoch mitteilte.

Ukrainischen Firmen solle es damit auch ermöglicht werden, umzusiedeln, um ihre Geschäfte fortsetzen zu können, hieß es. Das Geld sei aber auch für die Energiesicherheit in der Ukraine und in benachbarten Ländern vorgesehen. Die in London ansässige Bank war nach der Wende und dem Zerfall der Sowjetunion gegründet worden, um die osteuropäischen Staaten beim Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft zu stützen.

„Wir sehen uns mit einer nie dagewesenen Krise konfrontiert“, erklärte die Präsidentin der Finanzinstitution, Odile Renaud-Basso. Seit ihrem Bestehen sei die EBWE allerdings eine Bank gewesen, die sich ihren Herausforderungen stelle. Für die Zeit des Wiederaufbaus sagte die Bank ebenfalls ihre Unterstützung zu.