Berlin - Die Füchse Berlin sind erfolgreich in die Gruppenphase der European League gestartet. Der Vorjahresfinalist gewann am Dienstagabend vor 2268 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle gegen den französischen Vertreter Fenix Toulouse Handball mit 32:30 (15:12). Allerdings musste der Handball-Bundesligist lange Zeit um den Erfolg zittern. Beste Berliner Werfer waren Lasse Andersson, Jacob Holm und Fabian Wiede mit je sieben Toren.

Trainer Jaron Siewert hatte den kompletten Kader zur Verfügung. Die Berliner begannen hochkonzentriert. Im Angriff agierten sie effektiv, in der Defensive sehr konsequent. So kamen die Franzosen erst nach sechseinhalb Minuten zum ersten Treffer. Das nutzten die Füchse und starteten mit einem 8:1-Lauf in die Partie.

Füchse setzen drei Siebenmeter an Latte oder Pfosten

Doch danach wurde das Spiel der Berliner schwächer. Sie vergaben nun einige offene Würfe und setzten unter anderem gleich drei Siebenmeter nur an das Aluminium. Die Franzosen machten nun mehr Tempo und fanden so immer häufiger Lücken in der Berliner Deckung. Der Vorsprung schmolz bis zur Pause wieder auf drei Tore zusammen.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Berliner zunächst den Vorsprung. Doch die Fehlerquote stieg. Nach drei Ballverlusten in Serie glich Toulouse Mitte der zweiten Hälfte wieder zum 25:25 aus und übernahmen danach sogar erstmalig die Führung (28:26). Die Füchse kämpften sich aber zurück. In der hart umkämpften Schlussphase sorgten die Berliner dann mit einem 3:0-Lauf für die Entscheidung.