Rotterdam - Die italienische Band Måneskin hat am Samstagabend den Sieg für Italien beim großen Finale des Eurovision Song Contests geholt. Die Glamrock-Band bekam mit dem Lied „Zitti e buoni“ die meisten Punkte, wie in der Liveshow in Rotterdam nach der Präsentation der Wertungen von Jurys und Zuschauern aus 39 Ländern bekanntgegeben wurde. Die Schweiz und Frankreich landeten auf den Plätzen zwei und drei. 

Quelle: Youtube

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Jendrik auf Platz 25

Der deutsche Sänger Jendrik mit seiner Popnummer „I Don’t Feel Hate“ bekam insgesamt nur drei Punkte – und die auch nur von der Jury. Er landete auf Platz 25 von 26 Plätzen. Das Publikum gab ihm keinen Punkt. Der Sänger trat im pinkfarbenen Blazer und in knallblauen Hosen mit seiner Ukulele auf, mit einem tanzenden Peace-Zeichen neben sich, und legte einen schrillen, demonstrativ gut gelaunten Auftritt hin. Der begeisterte aber offenbar weder die Jurys der Teilnehmerländer noch das Publikum.

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Den letzten Platz belegte Großbritannien. Das Land bekam keinen einzigen Punkt, weder von der Jury noch vom Publikum.

Der ESC wurde nach einer Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr zum 65. Mal ausgetragen. Wegen der Corona-Pandemie war der in Rotterdam geplante Wettbewerb im Frühjahr 2020 zum ersten Mal in seiner Geschichte ausgefallen. Nun durfte der weltweit am meisten beachtete Musikwettbewerb unter strengen Corona-Hygieneauflagen stattfinden. Alle Teilnehmer und die Zuschauer mussten sich vorher einem Corona-Test unterziehen. Tausende Fans mussten aber zu Hause bleiben, weil die Zahl der Zuschauer strikt begrenzt wurde. Vor den Fernsehern verfolgen stets mehrere Millionen Menschen das Spektakel. 

Wegen des Siegs des Niederländers Duncan Laurence im Jahr 2019 fand der Wettbewerb in den Niederlanden statt. Der Sänger konnte am Samstagabend aber nicht beim Finale dabei sein und live auftreten: Er hatte sich mit Corona infiziert. Im ersten Halbfinale Dienstagabend war Laurence noch aufgetreten.