Eurowings-Streik am BER: Diese Flüge fallen aus

Wegen des Streiks bei der Lufthansa-Tochter Eurowings sind am Hauptstadtflughafen etwa die Hälfte der Flüge gestrichen.

Reisende stehen am Eurowings Check-in-Schalter Schlange.
Reisende stehen am Eurowings Check-in-Schalter Schlange.dpa/Roberto Pfeil

Aufgrund des dreitägigen Streiks bei der Lufthansa-Tochter Eurowings fallen auch am Hauptstadtflughafen BER von Montag bis Mittwoch Flüge aus. Betroffen sind pro Tag jeweils rund die Hälfte aller Verbindungen der Fluggesellschaft, wie aus den Abfluginformationen des Flughafens hervorgeht. Dabei handelt es sich meist um innerdeutsche Flüge in Richtung Stuttgart, Köln/Bonn oder Düsseldorf. Doch auch Verbindungen nach Palma de Mallorca sind betroffen.

Der Arbeitskampf habe am frühen Montagmorgen wie geplant begonnen, sagte ein Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Eurowings geht davon aus, dass bundesweit am Montag rund 240 der 488 geplanten Flüge durchgeführt werden können. Auch für Dienstag und Mittwoch rechnet Eurowings damit, dass mehr als die Hälfte des geplanten Flugprogramms stattfinden könne. Insgesamt waren Firmenangaben zufolge rund 17.000 Passagiere von dem Streik betroffen. 

Die meisten Flüge, rund 100, wurden am Montag am Düsseldorfer Flughafen abgesagt. Auch in Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg und Berlin gab es zahlreiche Ausfälle. Die Firma versucht, weitere Kapazitäten einzusetzen, sowohl mit eigenen Piloten als auch mit Piloten von Partnerfirmen. „Wir sehen eine zunehmende Zahl an Piloten, die sich bei uns melden und mitfliegen wollen“, sagte Duve.

Diese Abflüge fallen am Montag am BER aus
  • 6.35 Uhr nach Düsseldorf EW 8040
  • 6.50 Uhr nach Köln/Bonn EW 8085
  • 8.10 Uhr nach Düsseldorf EW 9049
  • 10.15 Uhr nach Düsseldorf EW 8026
  • 10.25 Uhr nach Köln/Bonn EW 8050
  • 13.00 Uhr nach Stuttgart EW 2011
  • 14.10 Uhr nach Stuttgart EW 8004
  • 16.25 Uhr nach Köln/Bonn EW 051
  • 16.35 Uhr nach Düsseldorf EW 9043
  • 18.05 Uhr nach Köln/Bonn EW 8054
  • 21.15 Uhr nach Stuttgart EW 2021

Es ist das zweite Mal innerhalb von weniger als 14 Tagen, dass Piloten bei der Lufthansa-Tochter die Arbeit niederlegen. Beim ersten Streik am 6. Oktober waren etwa die Hälfte aller Flüge ausgefallen. Zehntausende Passagiere mussten deshalb auf andere Flüge oder die Bahn ausweichen – oder ihre Reise verschieben.