Berlin - Ein ehemaliger Polizeischüler ist in Prenzlauer Berg beim Fahren ohne Führerschein erwischt worden. Wie die Polizei mitteilte, stoppten Einsatzkräfte am Sonntagabend in der August-Lindemann-Straße einen Autofahrer, weil er durch eine besonders langsame Fahrweise auffiel. Bei einer anschließenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte drei Insassen fest. Am Steuer des Wagens saß ein 26-Jähriger, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. 

Er erzählte den Beamten, dass er für seine anstehende Führerscheinprüfung übe. Das Auto hatte ihm laut Polizei der 22-jährige Beifahrer zur Verfugung gestellt, der aktuell das Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst absolviert. Nach Informationen der Berliner Zeitung war der 26-jährige Fahrer Polizeischüler in Berlin.  

Auf der Rückbank saß  zudem ein 24-Jähriger, der als Zeuge geführt wird. Die Einsatzkräfte untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt. Anschließend nahmen sie die Personalien des Trios auf. Die Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Zulassens des Führens eines Kraftfahrzeugs ohne Fahrerlaubnis dauern an. Ob der 22-jährige Student dienstrechtliche Konsequenzen zu befürchten hat, werde noch geprüft.