Neue Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) wird die frühere Berliner Wirtschaftssenatorin und Grünen-Politikerin Ramona Pop. „Gerade in Krisenzeiten ist ein starker Verbraucherschutz von hoher Bedeutung und gibt den Menschen Sicherheit“, sagte die 44-Jährige am Montag in einer Mitteilung des Verbands. Pop soll zum 1. Juli die Funktion als Vorständin von Jutta Gurkmann übernehmen, die den Verband nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorstands Klaus Müller vorübergehend geleitet hatte. Müller ist seit dem 1. März Präsident der Bundesnetzagentur.

Der Bundesverband ist die Dachorganisation der Verbraucherzentralen in den 16 Bundesländern und weiterer Verbraucherverbände. Der Vorsitzende des vzbv-Verwaltungsrats, Wolfgang Schuldzinski, sagte zur Entscheidung für Pop, als erfahrene Politikerin und Führungskraft werde sie dem Verbraucherschutz in Deutschland eine starke Stimme geben. Die studierte Politologin war bis Ende vergangenen Jahres Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin. Zuvor war sie Grünen-Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus.