Fahrlässige Brandstiftung führte zu Stromausfall im Prenzlauer Berg

Ein Feuer löste am Samstag einen Stromausfall für 15.000 Haushalte aus. Zunächst wurde spekuliert, es sei ein politisch motivierter Anschlag gewesen.

Die Brücke mit der beschädigten Stromleitung nahe der S-Bahn-Station Schönhauser Allee. In Berlin waren wegen des Brandes einer Versorgungsleitung mehrere Stunden lang etwa 15.000 Haushalte im Prenzlauer Berg ohne Strom. 
Die Brücke mit der beschädigten Stromleitung nahe der S-Bahn-Station Schönhauser Allee. In Berlin waren wegen des Brandes einer Versorgungsleitung mehrere Stunden lang etwa 15.000 Haushalte im Prenzlauer Berg ohne Strom. dpa/Fabian sommer

Berlin-Das Feuer nahe einer Starkstromleitung in Berlin-Prenzlauer Berg ist in der Nacht zu Samstag nach ersten Erkenntnissen der Polizei versehentlich entstanden. Die Kriminalpolizei gehe derzeit davon aus, dass es sich um fahrlässige Brandstiftung gehandelt habe, sagte eine Sprecherin am Sonntag. Für einen gezielten Anschlag – etwa aus politischen Gründen – gab es demnach zunächst keine Hinweise.

Tausende Haushalte in Prenzlauer Berg waren nachts und zum Teil bis Samstagnachmittag ohne Strom geblieben. Dicke Rohre, die an der Dänenstraße den S-Bahnring überqueren, standen in Flammen. Zwischen den Rohren verlaufen Stromkabel, die ebenfalls beschädigt wurden.