Potsdam - Die Zahl der Waldbrände in Brandenburg ist seit Beginn der Saison auf fast 160 gestiegen. Der Waldbrandschutzbeauftragte des Landes, Raimund Engel, berichtete am Montag von neun Bränden über die Pfingstfeiertage. Alle Feuer hätten auf einer Fläche unter einem Hektar gelodert. Im Havelland gilt seit Sonntag die höchste Waldbrandgefahrenstufe.

Für den Montag galten nach Angaben des Umweltministeriums in vier Landkreisen die Gefahrenstufe zwei und in den übrigen Kreisen die geringste Stufe (1). Engel rechnete wegen weiter hoher Temperaturen und zu wenig Regen für den Dienstag wieder mit einer steigenden Gefahr von Waldbränden.

Hoffnung auf Regenschauer in den kommenden Tagen

„Der erhoffte flächendeckende Regen blieb bislang aus“, so Engel. In manchen Regionen sei nur eine „Tröpfelei“ zwischen zwei und vier Millimeter Niederschlag heruntergekommen, schätzte er ein. Hoffnung mache ihm das vom Deutschen Wetterdenst (DWD) prognostizierte durchwachsene Wetter mit lokalen Regenschauern in den kommenden Tagen.

Den Meteorologen zufolge gibt es abwechselnd Sturm und Gewitter und es wird deutlich kühler als in den vergangenen Tagen. Das kühlere Wetter ist laut DWD aber nur von kurzer Dauer: Ab Freitag werde es wieder trockener, sonniger und wärmer, sagte eine Meteorologin.