Berlin - FDP-Generalsekretär Volker Wissing greift den SPD-Politiker Karl Lauterbach im Internet scharf an. Lauterbach betreibe „das Geschäft von Hass und Hetze“. Das hat Wissing in einer bei Twitter veröffentlichten Kurznachricht geschrieben. Und weiter: „Gerade er sollte es besser wissen. Bitter.“ Zuvor nimmt er Lauterbach noch in Schutz und schreibt: „Der Hass, der Karl Lauterbach entgegenschlägt, ist abscheulich und verwerflich.“ Lauterbach selbst weist die Vorwürfe des FDP-Generalsekretärs unterdessen zurück.

Grund der ungewöhnlich scharfen Attacke ist ein Tweet von Karl Lauterbach, in dem er FDP-Chef Christian Lindner angreift: „Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es uns jetzt ginge, wenn Lindner in der Regierung schon unsere noch gelungene Arbeit in der ersten Welle torpediert hätte.“

Und weiter: „Wie viele Menschen für den Kitsch ‚mit dem Virus leben‘ ihr einziges Leben verloren hätten.“ Auf diesen Tweet reagiert Wissing mit dem Vorwurf, Lauterbach betreibe „das Geschäft von Hass und Hetze“.

Lauterbach wehrt sich gegen Vorwürfe: „Hass und Hetze sind anders“

Was den SPD-Politiker wiederum dazu brachte, sich gegen den Vorwurf zu verteidigen. Er schrieb am Sonntag dazu an Wissing gerichtet, er „hasse niemanden. Sogar die Querdenker nicht. Geschweige denn Herrn Lindner.“ Zudem schreibt Lauterbach, er habe nicht gegen Christian Lindner gehetzt. Lauterbach weiter: „Wir sind in der Sache oft anderer Meinung. Aber Hass und Hetze sind anders.“ Davon könne Lauterbach „ein Lied singen“.