Täglich kommen immer noch Tausende Menschen aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine nach Berlin. Allein am Wochenende waren es nach offiziellen Angaben über 6500 Menschen. Mit dabei haben sie oft ihren Hund, ihre Katze oder ihren Wellensittich, wie Helfer am Hauptbahnhof und am Zentralen Omnibusbahnhof berichten.

Nach Informationen der Berliner Zeitung ist auch die Unterbringung der Haustiere bisher kein Problem für die Hauptstadt, auch wenn es viele sind. Die FDP möchte nicht, dass man das Thema Haustiere und Flüchtlinge kleinredet oder unterschätzt. Denn oft seien Hund und Katze das Einzige, was die Flüchtlinge auf ihrem Weg dabeihaben.

Der FDP-Abgeordnete Holger Krestel sagte der Berliner Zeitung: „In weiteren Flüchtlingsunterkünften muss dafür Sorge getragen werden, dass die Menschen nicht von ihren Tieren getrennt werden.  Der Senat und die zuständigen Behörden müssen alles daran setzen, dass jetzt schon die Infrastruktur für die Tiere der ukrainischen Flüchtlinge mitgedacht wird. “

Die Tiere könnten den Menschen in dieser furchtbaren Zeit Kraft und Unterstützung geben und dürfen auf keinen Fall als moralischer Unterstützer den Menschen genommen werden, so Krestel. „Das eigene Haustier hilft, erlebtes Leid zu verarbeiten – gerade für Kinder und ältere Menschen.“