Berlin - In einem von Flüchtlingen bewohnten Haus in Berlin-Neukölln ist es am Montag zu einem großen Brand gekommen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung, geht aber nach den ersten Erkenntnissen nicht von einem politisch motivierten Anschlag aus, wie eine Sprecherin sagte. Nach Angaben der Polizei bemerkte ein Nachbar am Montag gegen 13.10 Uhr, dass Sperrmüll vor dem Haus im Stadtteil Rudow brannte. Das Feuer breitete sich bis auf das Dach des zweigeschossigen Wohnhauses aus. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand.

25 Menschen hatten das Haus zum Teil schon verlassen, andere wurden von Feuerwehrleuten hinausgebracht. Weil das beschädigte Haus nicht mehr bewohnbar war, wurden die Menschen in Notunterkünften untergebracht. Nach Angaben eines Feuerwehr-Sprechers von Montag wurden zwei Menschen durch den Rauch leicht verletzt. 126 Feuerwehrleute waren im Einsatz.