Newsblog: Aquadom in Berlin geplatzt, 630 Fische aus anderen Becken gerettet

+++Ähnliches Unglück 2010 in Dubai +++ Feuerwehr wird erst mal nicht mehr gebraucht +++ Peta will Strafanzeige erstatten +++ Das Hotel bleibt geschlossen +++ Alle Infos im Newsblog +++

 Ein Feuerwehrfahrzeug steht am Wochenende nach der Katastrophe vor dem Gebäude.  
Ein Feuerwehrfahrzeug steht am Wochenende nach der Katastrophe vor dem Gebäude. dpa/Christoph Soeder
Aquarium im Hotel Dom Aquaree am Freitagmorgen explodiert:
Das Wichtigste im Überblick
  • Das 16 Meter hohe Aquarium im Hotel Dom Aquarée in Berlin-Mitte ist am Freitagmorgen geplatzt.
  • Am Bau beteiligte Firma reist nach Berlin. 
  • In Dubai soll es 2010 einen ähnlichen Vorfall gegeben haben
  • Die Polizei ging zunächst von einem Anschlag aus.
  • Im Nahbereich lagen Trümmerteile, Personen wurden evakuiert und es gab zwei Verletzte.
  • Die Schwingungen der Explosion waren erdbebenähnlich.
  • Viele der 1500 Fische sind tot – die Feuerwehr hat einige Dutzend überlebende Tiere evakuiert.
  • Räume des DDR-Museums von Aquariumsunglück betroffen, das Museum soll wochenlang geschlossen bleiben. Auch das Sea Life bleibt auf bis auf weiteres geschlossen.

Sonntag, 18 Dezember

14 Uhr: Aufräumarbeiten abgeschlossen, Fische kommen in den Zoo

Zwei Tage nach dem Platzen des riesigen Aquariums in einem Berliner Hotel schreiten die Aufräumarbeiten voran. „Die Aufräumarbeiten im Außenbereich sind so weit abgeschlossen“, teilte Fabian Hellbusch, Sprecher des Gebäudeeigentümers Union Investment, am Sonntag mit. „In der Tiefgarage finden weiterhin Absaugearbeiten statt, wobei die Firma da sehr weit vorangekommen ist.“

Am Sonntagmittag wurden zudem weitere Fische in den Zoo gebracht, hieß es weiter. „An das Sealife werden ebenfalls im Laufe der nächsten Stunde Weichkorallen und Fische übergeben.“ Alle Meldungen an die zuständigen Veterinärstellen seien erfolgt.

9:20 Uhr: Feuerwehr Berlin wird nicht mehr gebraucht

Die Feuerwehr wird am Sonntag noch mehr zum zerstörten Aquadom in Berlin-Mitte ausrücken. Das bestätigte ein Sprecher der Berliner Zeitung. Die restlichen Aufräum- und Sanierungsarbeiten übernehmen Eigentümer und Betreiber.   

8:30 Uhr: Pläne für Aquarium in Berlin-Lichtenberg auf dem Prüfstand

In Berlin-Lichtenberg soll in den nächsten Jahren ein ähnliches Aquarium entstehen. Bezirksstadtrat Kevin Hönicke (SPD) kündigte nun an, mit dem Betreiber Gespräche führen zu wollen. „Hier muss sichergestellt werden, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt“, fordert er in der B.Z.

Samstag, 17. Dezember

16.10 Uhr: Etwa 630 Fische aus unterem Zuchtbecken gerettet

Nach dem Platzen des Aquariums in einem Berliner Hotel sind nach Angaben des Gebäudeeigentümers etwa 630 Fische aus den unterirdischen Zuchtbecken gerettet worden. Diese Fische befanden sich nicht im geplatzten Aquarium Aquadom, sondern in anderen Becken, wie der Sprecher von Union Investment, Fabian Hellbusch, am Samstag mitteilte.

Sie seien auf den Berliner Tierpark, den Zoo, das Sealife im Dom Aquarée und unter einem Netzwerk von Spezialzüchtern verteilt worden. „Dieser Verteilungsvorgang ist aktuell noch nicht abgeschlossen – dies wird morgen vermutlich erledigt sein“, hieß es. Die Maßnahme werde mit Tiermedizinern abgestimmt.

Im Berliner Zoo kamen am Freitagabend bereits drei Kois an, wie eine Sprecherin am Samstag bestätigte. Sie seien derzeit in einem separaten Becken im rückwärtigen Bereich untergebracht. „Vermutlich kommen im Laufe des Tages noch einige Salzwasserfische an.“

Die rund 1500 Fische in dem geplatzten 16 Meter hohen Aquarium hatten nicht ganz so viel Glück. Fast alle wurden herausgespült und starben. In dem Ring, der das Aquarium eigentlich stabilisieren sollte, sammelte sich laut Feuerwehr jedoch etwas Wasser. „Drei große Eimer voll“ lebende Fische seien aus dem Bereich etwa gerettet worden, sagt ein Feuerwehrsprecher. Auch unter Trümmerteilen seien am Freitag immer wieder lebende Fische in Pfützen gefunden worden.

14.21 Uhr: Aquadom: Das ist zur Konstruktion bekannt, ähnlicher Vorfall in Dubai 2010

Der Aquadom besteht laut einem B.Z.-Bericht aus 41 Acrylplatten, die durch 16 Klebeverbindungen aneinander halten. Der riesige Wasserzylinder wurde von der amerikanischen Firma „Reynolds Polymer“ konstruiert. Die Firma ist Experte für Polycarbonat, hat Aquarien auf der ganzen Welt gebaut: in Südkorea, Marokko, den Niederlanden.  Die Tochterfirma „International Concept Management“ hat das bis dahin weltgrößte Aquarium in der „Dubai Mall“ gebaut. Hier gab es 2010 ein ähnliches Unglück. Das Haifischbecken lief aus. Niemand wurde verletzt

11:00 Uhr: Am Bau beteiligte Firma schickt Team

Eine am Bau des geplatzten Aquariums beteiligte US-amerikanische Firma will ein Team zur Untersuchung des Vorfalls nach Berlin schicken. Das teilte das Unternehmen Reynolds Polymer Technology mit. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, den Faktor oder die Faktoren zu bestimmen, die zu einem solchen Riss geführt haben.“

Das Unternehmen aus den USA hat nach eigenen Angaben 2002 eine „Zylinderkomponente“ des Tanks hergestellt und installiert. Auf seiner Homepage schreibt das Unternehmen, es habe das Acrylfenster des Aquadoms hergestellt.

Reynolds Polymer spreche den Hotelgästen, allen betroffenen Hotelangestellten und den Verletzten seine „aufrichtige Anteilnahme“ aus. „Wir sind auch zutiefst betrübt über den Verlust von Tieren und Wasserlebewesen. Unser Dank gilt den Mitarbeitern und Ersthelfern, die einige der Fische retten und umbetten konnten“, hieß es.

10:31 Uhr: Hotel nicht einsturzgefährdet, es bleibt aber geschlossen

Nach dem Platzen des riesigen Aquariums in Berlin ist das Gebäude am Freitagabend an den Eigentümer übergeben worden. „Es ist nicht einsturzgefährdet“, sagte Fabian Hellbusch, Sprecher des Gebäudeeigentümers Union Investment, am Samstagmorgen. Bautechnische Untersuchungen fänden aber weiterhin statt. 

Das Hotel, in dem sich das 16 Meter hohe Aquarium befand, sei „bis auf weiteres“ geschlossen. Die Gäste seien noch am Freitag in ein anderes Hotel gebracht worden. Man sei in engem Austausch mit dem Hotel, sagte Hellbusch. In dem Gebäudekomplex wurden demnach mindestens sechs weitere Läden beschädigt. „In der Tiefgarage stehen aktuell immer noch fünf Zentimeter Wasser“, sagte er.

10:20 Uhr: Julian Reichelt macht sich über Unglück lustig

Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt hat sich über das Unglück am Freitagmorgen mehrfach lustig gemacht. Es gebe in dem betroffenen Hotel Shusi – All you can eat bis Weihnachten, schrieb der Journalist auf Twitter. 

8:00 Uhr: Polizei Berlin ging beim Aquarium-Unglück von einem Terroranschlag aus

Die Polizei Berlin und die Sicherheitsbehörden gingen kurz nach dem Unglück von einem Terroranschlag aus. Wie die Bild und B.Z. berichten, fuhr die Polizei zunächst mit mindestens einem gepanzertem Fahrzeug vor. Polizisten waren außerdem bewaffnet. 

5.30 Uhr: Aufräumarbeiten gehen weiter

Einen Tag nach dem Platzen des riesigen Berliner Aquariums Aquadom geht es weiter um das Aufräumen an der Unglücksstelle und die Suche nach Antworten. Rund zwölf Stunden nach dem Unfall wurde das Gebäude wieder freigegeben. Die Lobby ist schwer verwüstet, aber nicht einsturzgefährdet.

Friedrich Engel, Sprecher des Technischen Hilfswerks, sagte am Freitagabend in der rbb24 Abendschau, das Hotelgebäude, in dem der „Aqua-Dom“ stand, sei mittlerweile als sicher eingestuft worden. Es werde nun an die Eigentümer zurück übergeben. „Von dem Gebäude an sich geht keine Gefahr mehr aus, für die die allgemeine Gefahrenabwehr zuständig wäre“, sagte Engel.

Freitag, 16. Dezember

20.53 Uhr: Polizei distanziert sich von Fake-Tweets

Die Berliner Polizei macht darauf aufmerksam, dass derzeit Fake-Tweets kursieren, in welchem die Behörde auf satirische Weise Verdächtige zum Einsatz im Aquadom suchen soll. „Wir distanzieren uns ausdrücklich davon“, so die Polizei, die darum bittet, die Fake-Tweets nicht weiterzuleiten.

18.51 Uhr: Petition gegen Wiederaufbau des Aquariums

Der Tierschutzverein Hilfe für Tiere in Not hat eine Online-Petition gestartet, die sich gegen den Wiederaufbau des Aquariums richtet. „Wir fordern das Radisson Blu deutlich dazu auf, das Becken auf keinen Fall wieder instand zu setzen und dafür erneut tausende Fische aus der Natur zu rauben, um sie zur Belustigung einzusperren“, heißt es in dem Aufruf. Und weiter: „Salzwasserfische wie in diesem Fall, können kaum nachgezüchtet werden. Sie werden in der Regel allesamt von Tierfängern wild gefangen, was zu großen Schäden und Ausfällen vor Ort führt.“ Bis 18.50 Uhr hatten rund 1460 Menschen die Petition unterschrieben.

17.55 Uhr: Sea Life „bestürzt“ über Zerstörung

Das Unternehmen Sea Life hat sich „bestürzt“ über die Zerstörung des Großaquariums Aquadom nahe des Alexanderplatzes in Berlin geäußert. Derzeit versuche das Unternehmen, mehr Informationen von den Eigentümern des Aquadoms zu erhalten, teilte Sea Life am Freitagmittag mit. Sea Life rief dazu auf, von Spekulationen abzusehen, „bis die Hintergründe des Unglücks geklärt sind“. Der Aquadom gehört laut Sea Life nicht dem Unternehmen.

Der Vorfall in dem Aquarium sei „einzigartig und beispiellos“, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Die Teams von Sea Life hätten den Teams vom Aquadom Unterstützung angeboten. „Unser Team arbeitet hart daran, alle verfügbaren Lebensräume vorzubereiten, um die schnellstmögliche Unterbringung von Aquadom-Tieren, die unsere Hilfe benötigen, zu unterstützen.“

Sea Life vermarktet in dem betroffenen Hotelgebäude ein großes Aquarium. Der Besuch des nun zerstörten Aquadoms konnte über die Internetseite von Sea Life ebenfalls gebucht werden.

17.41 Uhr: Fische aus Keller gerettet

Die Berliner Feuerwehr hat nach eigenen Angaben noch einige Dutzend Fische im unteren Bereich des zerborstenen Gefäßes lebend aufgefunden. Spezialkräfte hätten diese geborgen, sagte Feuerwehrsprecher James Klein. „Ich denke an der Zahl waren das etwa drei Bottiche“, so Klein. Es handele sich um Süß- und Salzwasserfische. Die Tiere würden nun getrennt untergebracht.

Die Salzwasserfische kommen demnach in die benachbarte Unterwasserwelt Sealife mit weiteren Aquarien. Die Süßwasserfische sollen am Samstag in Aquarien des Zoos gebracht werden. „Um sie heute nicht dem Stress auszusetzen“, erklärte der Sprecher.

Darüber hinaus seien im Untergeschoss des Hotelgebäudes, in dem sich das Großaquarium in Form eines riesigen Glaszylinders befand, alle Fische gerettet worden. Es handele sich um zwölf Aquarien mit Salzwasserfischen. Diese seien ins Sealife gebracht worden, so Klein.

17.30 Uhr: Memes und Foto-Collagen zum Aquarium-Unfall erobern das Netz

Nach der Zerstörung des Riesenaquariums Aquadom sorgen Foto-Collagen für Lacher auf Twitter. Ein Nutzer postet ein Bild, das Haie zeigt, die in einem überschwemmten Bereich unterhalb von zwei Rolltreppen zeigt. Dazu schreibt er: „Leute was geht bitte am U-Bahnhof Alexanderplatz?“. Ein anderer User postet daraufhin ein Bild, das zeigt, wie ein Mann einen Hai in einer U-Bahn abwehrt. Weitere Nutzer kommentieren unter dem Post mit lustigen Collagen. Eines zeigt etwa, wie Tom Cruise vor einem platzenden Aquarium weghechtet.

17.02 Uhr: Twitter-Nutzer amüsieren sich über Namen von benachbartem Schmuckgeschäft

Nach dem Platzen des Großaquariums in Berlin-Mitte, bei dem Hunderte Fische ihr Leben verloren haben, ist auf Twitter eine Diskussion über ethische Fragen der Tierhaltung ausgebrochen. Auch der Tierschutzverein Peta hat bereits angekündigt, Strafanzeige gegen die Verantwortlichen zu erstatten. Das Aquarium dürfe nicht wieder aufgebaut werden.

Einigen Nutzern ist im Rahmen der Diskussion der Name eines Schmuckladens direkt neben dem betroffenen Hotel ins Auge gefallen. In weißen Lettern heißt es darauf „Frey Wille“. „Ist noch jemandem die Ironie des Ladens neben dem Namen des geplatzten Aquariums aufgefallen?“, schreibt eine Nutzerin und setzt den Hashtag „#freewilly“.

15.45 Uhr: Aquarien-Hersteller: Materialversagen bei Großaquarium gut möglich

Der Aquarien-Hersteller Florian Schuran hält ein Materialversagen als Ursache für das Platzen des Berliner Riesenaquariums für gut möglich. „Das Becken ist, glaub' ich, jetzt 18 Jahre alt, besteht aus mehreren Klebenähten und das sind dann immer die Schwachstellen, die in dem Falle versagen können“, sagte der Geschäftsführer der Firma New Wave aus Wassenberg (Nordrhein-Westfalen). Den 16 Meter hohen Aquadom, der am Freitag in einem Berliner Hotel platzte, hat Schurans Unternehmen nicht gebaut.

Eine Sabotage des zylindrischen Beckens könne sich der Experte nicht vorstellen: „Solche Becken werden statisch berechnet. Wenn in solchen Fällen Leib und Leben in Gefahr ist, wird da auf äußerste Sicherheit acht gegeben.“ Nach Angaben der Eigentümerfirma des zerstörten Aquadoms war der Grund für das Zerbersten des riesigen Zylinders am Freitag noch völlig unklar.

15.19 Uhr: Decke von DDR-Museum teilweise eingestürzt

Wie ein Mitarbeiter des DDR-Museums der Berliner Zeitung bestätigte, ist die Decke des DDR-Museums teilweise eingestürzt. Die Räumlichkeiten des Museums befinden sich unterhalb des Aquadoms. „Der Schaden ist immens“, so der Mitarbeiter. Die Betreiber des Museums sorgen sich zudem vor Schimmelbefall wegen der Bakterien im Aquariumswasser. Wie viele Räume des Museums betroffen seien, konnte der Mitarbeiter nicht mitteilen. Der Schaden werde aktuell noch gesichtet.

14.40 Uhr: Berliner Feuerwehr: Fische aus Keller werden gerettet

Nach dem Platzen des Großaquariums hat die Berliner Feuerwehr nach eigenen Angaben mit der Rettung von Fischen begonnen, die sich in Gefäßen im Keller des betroffenen Gebäudes befinden. Diese werden in die benachbarte Unterwasserwelt Sealife gebracht, sagte der Feuerwehrsprecher James Klein am frühen Freitagnachmittag. „Die haben die Kapazitäten“, sagte er. Das sei zwischenzeitlich ermittelt worden.„Da haben wir richtig Glück, dass wir nicht noch mit einem Auto mit einem Behälter fahren müssen“, meinte Klein. Ein paar wenige Fische seien auch noch lebend im unteren Bereich des zerborstenen Großaquariums mit rund 1500 Tieren gefunden worden.

„Alle Kräfte konzentrieren sich auf die lebenden Fische“, sagte ein Sprecher. Aus dem Ringbereich des zerborstenen Zylinders konnten drei große Bottiche mit jeweils circa zehn Fischen geborgen werden.

Rettungskräfte evakuieren Fische aus dem Aquadom.
Rettungskräfte evakuieren Fische aus dem Aquadom.AFP/John MacDougall

Die Umweltstadträtin von Berlin-Mitte, Almut Neumann, hatte zuvor berichtet, dass im Keller des Hotelgebäudes mehrere Aquarien mit etwa 400 bis 500 kleineren Fischen seien. Sie hatte deren Situation als kritisch beschrieben, weil die Gefäße nicht mit Strom versorgt seien.

13.49 Uhr: Feuerwehr musste Kräfte nachalarmieren

Seit den Morgenstunden ist die Berliner Feuerwehr am Aquadom im Großeinsatz. Nach Angaben eines Sprechers war sie mit 116 Beamten vor Ort. Weil die Berufsfeuerwachen personell entblößt waren, mussten Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr in Dienst gerufen werden, um die Plätze in den Wachen zu besetze.13.49 Uhr: Feuerwehr musste Kräfte nachalarmieren

Zwischenzeitlich musste die Feuerwehr auch zusätzliche Kräfte unter dem Stichwort „Kulturgut“ nachalarmieren, weil auch das benachbarte DDR-Museum von dem Wasserschaden betroffen ist. „Der Schaden ist allerdings begrenzt und wird vom Betreiber behoben“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

13.41 Uhr: Aquadom-Eigentümer: Grund für Platzen „völlig unklar“

Die Eigentümerfirma des zerstörten Großaquariums Aquadom in Berlin hat sich „bestürzt über das Unglück“ gezeigt. Der Grund für das Zerbersten des riesigen Zylinders voller Wasser sei noch „völlig unklar“, sagte der Sprecher der Firma Union Investment, Fabian Hellbusch, am Freitag. „Wir versuchen uns derzeit in Abstimmung mit Polizei und Feuerwehr vor Ort ein genaueres Bild von der Lage und des entstandenen Schadens zu verschaffen“. Man müsse auch von „Glück im Unglück“ sprechen, wenn man bedenke, was alles hätte passieren können.

Betreuer seien vor Ort, um sich um die betroffenen Mieter zu kümmern und dem verletzten Hotelangestellten Unterstützung anzubieten. „Wir bedauern sehr, dass ein großer Teil der im Aquadom art- und tierschutzgerecht gehaltenen Fische durch die starke Zerstörung des Acryl-Zylinders und das Auslaufen des Wassers verendet sind“, hieß es in einer Mitteilung. Es gebe noch kleinere Aquarien, die nicht zerstört worden seien. Man versuche, die Fische aus diesen Aquarien zu retten.

2019 und 2020 habe es Bauarbeiten und eine Generalüberholung des Aquadoms gegeben. Nach einer Coronapause wurde das Aquarium 2022 wieder eröffnet. Zur Höhe des Schadens könne man noch nichts sagen, so der Sprecher. Der Bau soll vor knapp 20 Jahren nach damaligen Mitteilungen und Berichten knapp 13 Millionen Euro gekostet haben.

13.33 Uhr: Stadtreinigung beseitigt Glätte

Nachdem rund eine Million Liter Aquariumwasser aus dem Aquadom ausgelaufen sind, dämmt auch die Berliner Stadtreinigung (BSR) Schäden ein. Aufgrund der frostigen Temperaturen wurde es spiegelglatt auf der umliegenden Straße. In einem Tweet heißt es: „Mit 2 Winterdienst-Streufahrzeugen haben wir Glätte vor Hotel beseitigt. Derzeit sind noch 1 Kehrmaschine u. 1 Ladekranfahrzeug vor Ort, um Straße zu reinigen. “

13.27 Uhr: Räume des DDR-Museums beschädigt

Die Wassermassen, die beim Platzen des Aquariums freigesetzt wurden, haben auch das DDR-Museum in Mitleidenschaft gezogen. Das Museum liegt unterhalb des Gebäudekomplexes am Spreeufer. „Eine Million Liter Salzwasser haben sich ihren Weg gebahnt, auch zu uns in die Ausstellung“, sagte Museumsdirektor Gordon Freiherr von Godin am Freitag.

Mehrere Räume seien betroffen, auch Ausstellungsstücke und Möbel. Die Ausstellungsfläche betrage etwa 1200 Quadratmeter, nach seiner Schätzung sind davon etwa 300 bis 400 Quadratmeter von dem Wasserschaden betroffen. Verletzt wurde niemand.

Das Ganze sei noch vor der Öffnung passiert, sagte von Godin der Deutschen Presse-Agentur. Sie hätten dann mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und der Feuerwehr eine Begehung vorgenommen. „Wir werden wahrscheinlich sechs bis zwölf Wochen geschlossen bleiben“, sagte von Godin. Zum Sachschaden könne man noch nichts sagen. Zuvor war in der Nähe ein großes Aquarium geplatzt.

12.57 Uhr: Berliner Zoo: „Haben angeboten, Fische bei uns aufzunehmen“

Nach der Zerstörung des Riesenaquariums Aquadom hat der Berliner Zoo angeboten, noch lebende Fische bei sich unterzubringen. „Wir haben der zuständigen Aufsichtsbehörde bereits angeboten, Fische bei Bedarf und je nach Kapazität bei uns aufzunehmen und zu versorgen“, teilte eine Sprecherin am Freitag mit. Der Zoo bedauere zutiefst das Unglück. Von der Zerstörung des Berliner Aquadoms ist ein Teil der Attraktion, die Unterwasserwelt Sealife mit weiteren Aquarien, nicht unmittelbar betroffen.

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) äußerte sich erschüttert: „Wir bedauern das große Unglück des Aquadoms sehr“, sagte die stellvertretende VdZ-Geschäftsführerin Julia Kögler der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Grundsätzlich gebe es für Aquarien besondere und gesetzlich geregelte Bau- und Sicherheitsstandards.

12.51 Uhr: Regierende Bürgermeisterin Giffey: „regelrechter Tsunami“

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat nach dem Platzen des Großaquariums Aquadom von einer immensen Zerstörung gesprochen. „Das ist ein regelrechter Tsunami, der sich hier ergossen hat über die Hotelräumlichkeiten, die anliegenden Restaurants“, saget Giffey am Freitag an der Unglücksstelle. Es sei großer Schaden entstanden. Es müsse nun geprüft werden, wie dieser habe entstehen können. Berlin habe aber großes Glück gehabt, betonte Giffey: „Wenn das Ganze nur eine Stunde später passiert wäre, dann müssten wir über furchtbare menschliche Schäden berichten“, sagte sie und sprach von „Glück im Unglück“.

Statiker müssten nun die Sicherheit der Gebäude überprüfen. Viel Wasser sei in die Kanalisation gelaufen, viel aber auch in Keller und benachbarte Einrichtungen - etwa das DDR-Museum. Giffey rechnete mit „großen Abrissarbeiten“. Zudem müsse geprüft werden, wie es zu dem Unglück gekommen sei. „Der Aquadom ist ja gerade erst saniert worden“, sagte Giffey.

12.48 Uhr: Umweltstadträtin: Noch Fische im Keller des zerstörten Gebäudes

Nachdem alle rund 1500 Fische aus dem geplatzten Berliner Großaquarium Aquadom tot sind, konzentrieren sich Veterinäre auf die Rettung verbliebener Tiere im Keller des Hotelgebäudes. „Jetzt geht es darum, diese schnell zu evakuieren“, sagte Almut Neumann, Umweltstadträtin von Berlin-Mitte, der Deutschen Presse-Agentur. Etwa 400 bis 500 kleinere Fische befänden sich in Aquarien unter der Lobby, in dem der zerstörte „Aquadom“ war. Die Gefäße seien zurzeit nicht mit Strom versorgt. „Das ist ein Problem. Die Fische in den Aquarien brauchen Strom für die Sauerstoffzufuhr.“

„Wir werden zunächst versuchen, die bedrohten Arten zu evakuieren“, erklärte Berlin Staatssekretär für Verbraucherschutz, Markus Kamrad, an der Unglücksstelle. Es gebe zahlreiche Hilfsangebote von Institutionen, die bereit seien, die Fische aufzunehmen, sagte Stadträtin Neumann. Es werde auch geprüft, wie die Kapazität in der benachbarten Unterwasserwelt Sealife mit weiteren Aquarien sei. Diese Anlage sei zunächst nicht betroffen. Die Feuerwehr will allerdings mögliche Beschädigungen prüfen, wie ein Sprecher sagte.

Die Unterwasserwelt befindet sich etwas entfernt vom Hotel im selben Gebäudekomplex.

12.30 Uhr: Sealife äußert sich „bestürzt“ über Aquadom-Zerstörung

Das Unternehmen Sea Life hat sich „bestürzt“ über die Zerstörung des Großaquariums Aquadom nahe des Alexanderplatzes in Berlin geäußert. Derzeit versuche das Unternehmen, mehr Informationen von den Eigentümern des Aquadoms zu erhalten, teilte Sea Life am Freitagmittag mit. Sea Life rief dazu auf, von Spekulationen abzusehen, „bis die Hintergründe des Unglücks geklärt sind“. Der Aquadom gehört laut Sea Life nicht dem Unternehmen.

Die genauen Besitzverhältnisse blieben zunächst unklar. Sea Life betreibt in dem betroffenen Hotelgebäude ein großes Aquarium. Der Besuch des nun zerstörten Aquadoms konnte über die Internetseite von Sea Life ebenfalls gebucht werden.

12.05 Uhr: Giffey spricht von Glück im Unglück

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey spricht von Glück im Unglück. Nur eine Stunde später hätte der Vorfall eine furchtbare Tragödie auslösen können, so Giffey bei einem Besuch vor Ort.

11.30 Uhr: Aquadom „in Trümmern“, Fische tot – einige Sealife-Aquarien intakt

Von der Zerstörung des Berliner Großaquariums Aquadom ist ein Teil der Attraktion, die Unterwasserwelt Sealife mit weiteren Aquarien, nicht unmittelbar betroffen. Einige Aquarien und Becken des Sealife, das sich etwas entfernt im selben Gebäudekomplex befindet, würden allerdings nun auf mögliche Beschädigungen geprüft, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Das Erdgeschoss liegt komplett in Trümmern“ Alle Fische seien tot und müssten mit den Trümmern entsorgt werden. Bauingenieure und das Technische Hilfswerk (THW) würden nun prüfen, ob dass Gebäude gesperrt bleiben müsse. Danach könnten erste Aufräumarbeiten beginnen.

Das Sealife besteht aus verschiedenen Aquarien und Becken mit Fischen im Erdgeschoss der anderen Seite des Gebäudes. Durch einen Tunnel können Besucher etwa durch ein großes Aquarium mit Haien und Rochen hindurchlaufen. Am Ende des Rundgangs erreichte man dann schließlich den Aquadom, der nun zerstört ist.

11.13 Uhr: Tierschutzorganisation will Strafanzeige erstatten

Als Reaktion auf das zerstörte Großaquarium in Berlin will die Tierschutzorganisation Peta rechtlich gegen die Verantwortlichen vorgehen. „Wir werden Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstatten, weil hier offenbar fahrlässig mit dem Leben von rund 1500 Fischen umgegangen wurde“, teilte ein Sprecher der Organisation am Freitag mit. Die Zerstörung des Aquariums sei eine „riesengroße, menschengemachte Tragödie“. Es dürfe nicht wieder aufgebaut werden.

11.05 Uhr: Ursache könnte eine Materialermüdung sein

„Die Ermittlungen zur Ursache ist natürlich noch nicht abgeschlossen, erste Anzeichen deuten jedoch aus eine Materialermüdung“, sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Auch in der Vergangenheit waren zuweilen Aquarien geplatzt - wenn auch nicht so riesige wie jetzt in Berlin. Im Dezember 2012 etwa riss das mehrere Zentimeter dicke Glas eines Open-Air-Haifischbeckens in einem Einkaufszentrum im chinesischen Shanghai. Verletzt wurden 16 Menschen. Ursache war wohl eine Kombination aus Minustemperaturen, warmem Wasser und schwachem Material. Im Februar 1997 barst Medien zufolge ein Haifisch-Tank im Sydney Aquarium und verletzte mindestens eine Frau. Experten kritisierten, das Glas sei zu dünn gewesen.

10.43 Uhr: Sea Life informiert über „vorübergehende“ Schließung

Als Reaktion auf die Zerstörung des Großaquariums Aquadom hat der Betreiber die Besucher über die Schließung des Sea Lifes informiert. Auf der Homepage war am Freitag der Hinweis zu lesen: „Aufgrund des aktuell gemeldeten Vorfalls im Zusammenhang mit dem Aquadom ist das Sea Life Berlin leider vorübergehend geschlossen. Ihr könnt eure gebuchten Tickets hier kostenfrei umbuchen. Wir bitten um Verständnis und werden bekannt geben, sobald wir wieder geöffnet sind.“

10.40 Uhr: Berlins Regierende Bürgermeisterin meldet sich zu Wort

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat den Einsatzkräften am Sea Life gedankt. „Schlimme Nachrichten vom geplatzten Aquarium am Berliner Dom“, schrieb sie am Freitag bei Twitter. „Den Einsatzkräften danke ich für ihren Einsatz und den Verletzten wünsche ich eine schnelle Genesung.“

10.32 Uhr: Hotelgast berichtet: „Im ganzen Haus riecht es stark nach Fisch“

Die Musikerin Iva Yudinski ist seit Donnerstag im Hotel. „Ich habe um 6 Uhr morgens eine große Explosion gehört.“ Die 42-Jährige dachte erst, es sei ein Sturm oder etwas anderes. Dann sah sie, was passiert war. „Überall ist Polizei und Feuerwehr, im ganzen Haus riecht es stark nach Fisch.“ Sie weiß noch nicht, ob es Frühstück geben wird. „Wir wollten eigentlich bis Sonntag bleiben“, sagt sie, „aber momentan wissen wir noch nicht, wie es weitergeht.“

10.15 Uhr: Wie ein Erdbeben – Schwingungen waren messbar

Bei der Explosion des Aquariums wurden in Berlin am frühen Morgen erdbebenähnliche Signale gemessen. Wie die Webseite Erdbebennews.de schreibt, löste die Explosion „Schwingungen aus, die noch in 15 Kilometern Tiefe von Raspberry-Shake-Stationen gemessen wurden. Die stärksten Schwingungen entsprachen einer Magnitude von 1.2.“

10.03 Uhr: Lebewesen wohl größtenteils verendet – überall tote Fische

Die 1500 tropischen Fische aus dem geplatzten Riesenaquarium sind wohl zum weitaus größten Teil tot. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser hat das Platzen des Berliner Großaquariums als Hotelgast erlebt. Sie sei im Tiefschlaf geweckt worden und habe zunächst an etwas wie ein Erdbeben gedacht, sagte Weeser am Freitagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Es habe aber nur einen kurzen Knall und ein „kurzes Beben des Gebäudes“ gegeben. Darum sei sie zunächst wieder eingeschlafen. Aus den Medien habe sie dann erfahren, was im Hotel passiert sei. Polizei und Feuerwehr hätten dann später die Gäste informiert.

Im Hotel sehe es „ein bisschen wie im Kriegsgebiet“ aus, beschrieb Weeser. „Es ist ein Bild der Verwüstung mit vielen toten Fischen und Scherben.“ Sie habe viele tote Fische gesehen. „Die, die vielleicht noch gerettet hätten werden können, waren erfroren.“

9 Uhr: Feuerwehr: Lage noch nicht unter Kontrolle – keine Hinweise auf Anschlag

Wie die Berliner Feuerwehr der Berliner Zeitung mitteilte, wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Weiter berichtete ein Sprecher gegen 8 Uhr, dass Personen aus dem Hotel evakuiert und vom Rettungsdienst gesichtet worden sind. Derzeit befinden sich noch Gäste auf den Zimmern, die dazu angehalten worden sind, ihre Koffer zu packen. Es liegen Trümmerteile in dem Gebäude, Rettungshunde sind bereits angefordert, um den Bereich zu begehen. „Die Lage ist noch nicht unter Kontrolle“, so der Sprecher. 

Das Riesenaquarium platzte nach Angaben der Polizei am frühen Morgen. Bei der Feuerwehr ging um 5.43 Uhr der Alarm eines automatischen Feuermelders in dem Hotel ein. Die Polizei sprach von einem sehr lauten Geräusch oder einem Knall, der zu hören war. Teile der Fassade des Hotels, in dem sich das Aquarium befand, seien auf die Straße geflogen.

Hinweise auf einen Anschlag gab es laut Polizei zunächst nicht: „Im Moment überhaupt nicht“, antwortete ein Polizeisprecher auf eine entsprechende Frage. Die Ursache sei bisher noch nicht bekannt, betonten Sprecher von Polizei und Feuerwehr.

8.30 Uhr: Feuerwehr: Fische sind nicht mehr im Wasser

Nach Angaben der Feuerwehr wurde der Riesenbehälter mit einer Million Liter Wasser sehr schnell zerstört. „Wenn das Aquarium defekt ist, dann platzt das schlagartig“, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Das ist nicht ein kleiner Riss, aus dem das Wasser austritt, sondern das komplette Aquarium ist schlagartig geplatzt.“ Alle Fische, die dort lebten, seien nun nicht mehr im Wasser. Laut dem Betreiber war das Aquariumwasser auf 26 Grad geheizt. 

Nach Angaben der Feuerwehr lief ein großer Teil des Wasser wohl durch die Türen im Erdgeschoss auf die Straße und dort in die Gullys. In den Kellergeschossen habe man nicht viel Wasser gefunden.

Wegen der schweren Beschädigungen mussten auch die Gäste des umgebenden Hotels das Gebäude verlassen, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Rund 350 Personen hätten sich noch in dem Hotel befunden.

Menschen stehen im Nahbereich des Hotels.  Einsatzkräfte sind vor Ort.
Menschen stehen im Nahbereich des Hotels. Einsatzkräfte sind vor Ort.Morris Pudwell

Aufnahmen von vor Ort zeigen, wie Personen von den Einsatzkräften versorgt werden. Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, dass die Wassermassen womöglich auch in die Tiefgarage gelaufen sind. 

7.30 Uhr: Aufnahmen zeigen Ausmaß der Schäden

Ein Hotelgast teilte am Morgen ein Video auf Twitter. Demnach ist das große Aquarium in der Nacht explodiert. Die gläsernen Fahrstühle sind ebenso zerstört. Laut Angaben des Betreibers befinden sich etwa 1500 tropische Fische in dem Tank. Ob die Tiere gerettet werden konnten, ist derzeit unklar.

Aufnahme aus dem Innenraum des Hotels zeigt das Ausmaß der Schäden.
Aufnahme aus dem Innenraum des Hotels zeigt das Ausmaß der Schäden.zVg

In dem Gebäudekomplex namens Dom Aquarée befindet sich unter anderem das Großaquarium Sea Life und der sogenannte Aquadom. Wie es im Dom-Aquarée-Internetauftritt heißt, ist der Aquadom das „größte freistehende zylindrische Aquarium der Welt“ und sei bis Sommer 2020 umfassend modernisiert worden. Der Tank ist mit einer Million Liter Salzwasser befüllt. Die Ursache ist derzeit unklar. Der Ort befindet sich ganz in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes.

Der Nahbereich ist abgesperrt. Es liegen Trümmerteile auf der Fahrbahn.
Der Nahbereich ist abgesperrt. Es liegen Trümmerteile auf der Fahrbahn.Morris Pudwell

6.30 Uhr: Straßensperrungen in Mitte

Die Verkehrsinformationszentrale Berlin teilte am Morgen mit, dass die Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Unter den Linden ab der Spandauer Straße gesperrt ist. „Es gibt extrem viel Wasser auf der Fahrbahn. “ 


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