Berlin - Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) hat mit dem Bau von 210 Wohnungen auf der Fischerinsel begonnen. Die vom Immobilienunternehmen, das zum Land gehört, an der Ecke Mühlendamm gebauten Wohnungen sollen zu 50 Prozent gefördert sein, was die Mietwohnungen bezahlbarer machen soll.

Im Erdgeschoss soll es neben einer Kita fünf Gewerbeeinheiten geben, in die Geschäfte oder Büros einziehen können. Bis Mitte 2021 soll die Baugrube ausgehoben werden, Ende 2023 das Vorhaben komplett abgeschlossen sein. „Die WBM schafft mit diesem Bauvorhaben an einem städtebaulich und historisch sehr exponierten Ort dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum – die Hälfte davon als Sozialwohnungen“, teilte Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen (Linke), mit.

Die Wohnungen sollen jeweils ein bis vier Zimmer haben, 49 von ihnen werden den Plänen zufolge möbliert vermietet. Außerdem sind ein sogenannter Concierge-Service für Anwohner sowie zwei Spielplätze vorgesehen. Sieben der 49 möblierten Wohnungen sollen für studentische Wohngemeinschaften reserviert sein.