Flick sieht in der Mannschaft „überhaupt keine Angst“ – Sané mit dabei

Vor dem brisanten Gruppenduell mit Spanien ist Bundestrainer Hansi Flick trotz des WM-Fehlstarts gegen Japan weiter von seinem Team überzeugt.

Bundestrainer Hansi Flick spricht beim Abschlusstraining mit Leroy Sané. 
Bundestrainer Hansi Flick spricht beim Abschlusstraining mit Leroy Sané. dpa/Federico Gambarini

Al-Rajjan-Vor dem brisanten Gruppenduell mit Spanien ist Bundestrainer Hansi Flick trotz des WM-Fehlstarts gegen Japan weiter von seinem Team überzeugt. „Ich sehe in der Mannschaft überhaupt keine Angst. Die Mannschaft hat so viel Erfahrung, die Mannschaft hat so hohe Qualität, da geht es einfach darum, dass man sich auf das Spiel freut“, sagte Flick in einem Interview der ARD-Sportschau.

„Letztendlich muss man versuchen, seine beste Leistung gegen starke Spanier abzurufen und da ist die Mannschaft gefordert“, sagte Flick und fügte hinzu: „Ich glaube, die Mannschaft freut sich darauf.“

Eine Niederlage gegen Spanien, das zum Auftakt 7:0 gegen Costa Rica gewonnen hatte, könnte für die DFB-Elf bereits das zweite Vorrunden-Aus bei einer WM in Serie bedeuten. Doch Flick verschwendet daran keinen Gedanken. „Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir morgen ein gutes Spiel machen und das Spiel am Ende auch gewinnen werden“, sagte Flick vor seinem bislang wichtigsten Spiel als Bundestrainer.

Abschlusstraining vor Spanien mit Sané: „Erfreulich“

Beim Abschlusstraining waren alle 26 Akteuren inklusive Leroy Sané dabei. Flick hofft, dass der Offensivspieler des FC Bayern München am Sonntag (ZDF und MagentaTV) im Al-Bayt-Stadion zur Verfügung steht. Sané hatte beim 1:2 gegen Japan wegen Knieproblemen gefehlt. Für den 26-Jährigen wäre es der erste WM-Einsatz überhaupt. Das DFB-Team steht unter großem Erfolgsdruck, bei einer Niederlage könnte das Vorrunden-Aus bereits besiegelt sein.

Beim Training am Samstagabend im Trainingsstadion des DFB in Al-Shamal hatte Sané am rechten Knie ein auffälliges blaues Tape. Flick redete länger mit dem Angreifer, der fit immer ein Startelf-Kandidat ist. Der Bundestrainer hatte einen Einsatz zuvor in der Pressekonferenz in Doha offen gelassen. „Bei Leroy müssen wir abwarten. Erfreulich ist, dass er trainieren kann“, hatte Flick gesagt.