Im neuen Tesla-Werk für Elektroautos in Grünheide ist vor wenigen Tagen eine unbekannte Flüssigkeit auf dem Werksgelände ausgelaufen. Wie das Umweltministerium in Brandenburg bestätigt, handelt es sich um 15.000 Liter. Über die Havarie regt sich der Satiriker Jan Böhmermann auf und legt sich mit Elon Musk und Tesla an. Er twittert: „Was hat Elon vor? Brandenburg ein zweites Brandenburg auf dem Mars verkaufen?“ Böhmermann teilt dazu Medienberichte, in denen erst von 150.000 Litern die Rede war. Die Zahl korrigiert das Landwirtschaftsministerium nach unten: Es waren 15.000.

Dann folgt eine Erklärung der Behörden: Die Flüssigkeit sei innerhalb des Werks in den dafür vorgesehenen Behälter aufgefangen und von einem Entsorgungsunternehmen abgepumpt worden, twittert das Umweltministerium. Und weiter: „Beim Verladen der Schläuche durch das Unternehmen sind 2–3 Liter aus den nicht vollständig restentleerten Schläuchen auf die befestigte Zufahrt gelaufen. Diese wurden mit Bindemittel großflächig aufgenommen (Foto). Es ist keine Flüssigkeit in Grundwasser/Kanalisation gelangt.“

Der Darstellung des Umweltministeriums widersprechen einige Twitter-User. Angeblich sei mehr Flüssigkeit ausgetreten. Überprüfen lässt sich das nicht. Böhmermann reagiert ebenso auf die offizielle Erläuterung: „Das BRANDENBURGISCHE UMWELTMINISTERIUM gibt an zu wissen, was es mit den in der Tesla-Fabrik im Wasserschutzgebiet ausgelaufenen Chemikalien auf sich hat! HAPPY END!“