Paris - In Frankreich ist womöglich eine neue Variante des Coronavirus aufgetaucht. Ein Reiserückkehrer aus Kamerun soll mindestens zwölf Menschen in Südfrankreich angesteckt haben. Dies berichten französische Medien. Die Corona-Tests der Infizierten wiesen demnach „atypische Mutationen-Kombinationen“ auf. Es gibt bereits eine wissenschaftliche Vorabstudie, bei deren Durchführung französische Forscher insgesamt 46 Mutationen in der neuen Virusvariante feststellten – darunter die bereits bekannten Mutationen N501Y und E484K.

Ursprung der Variante in Zentralafrika? Erforschung beginnt erst

Die neue Corona-Variante habe vorläufig die Bezeichnung B.1.640.2 erhalten, heißt es in Medienberichten. Es sei nicht auszuschließen, dass die Variante ansteckender sei als andere Ausprägungen des Coronavirus. Die Entdeckung von B.1.640.2 wird Forschern des Instituts IHU Méditerranée Infection in Marseille zugeschrieben. Ihren Ursprung habe die Virusvariante vermutlich in Zentralafrika, in Frankreich dominiert bisher die Omikron-Variante. Die Forschung zu der mutmaßlich neuen Ausprägung B.1.640.2 sei noch unvollständig und stehe erst am Anfang.