Frankfurt/Main - Weil eine Frau die Kameraausrüstung von Fotografen für Maschinengewehre gehalten hat, ist es in der Nähe des Frankfurter Flughafens zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wählte die 54-Jährige am Sonnabend den Notruf, weil sie dachte, dass zwei Menschen mit Maschinengewehren auf zwei weitere Personen zielen würden. Sie war auf der Autobahn am Flughafen vorbeigefahren.

Die alarmierten Beamten trafen schließlich auf vier sogenannte Planespotter, die Flugzeuge fotografieren wollten und deshalb ihre Kameraausrüstung mit sich führten. „Darunter befanden sich auch mehrere, zum Teil sehr lange Foto-Objektive“, teilte die Polizei weiter mit. „Diese hatte die Zeugin aus der Entfernung vermutlich als Maschinenpistolen erkannt.“

Die Polizei betonte, die Frau habe richtig gehandelt. Bei einer vermuteten Straftat solle man nicht zögern und den Notruf wählen.