Wien - In Österreich ist eine Frau gestorben, nachdem sie eine Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin erhalten hat. Eine weitere Frau, die aus derselben Charge geimpft worden sein soll, soll unter einer Lungenembolie leiden. Dies geht aus einem Bericht des ORF hervor. Es gebe bislang keine Hinweise auf einen kausalen Zusammenhang, heißt es. Dennoch seien die Impfungen aus der betreffenden Charge gestoppt worden. Dies bestätigte laut Bericht das österreichische Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG). 

Die bei der Verstorbenen diagnostizierten Gerinnungsstörungen seien keine typische Nebenwirkung des Vakzins. Das BASG teilte mit, dass es derzeit alle notwendigen Untersuchungen vollziehe, „um einen möglichen Zusammenhang vollständig ausschließen zu können“. Dazu werde auch eine Obduktion durchgeführt. Mit einem Ergebnis der auf Hochtouren laufenden Untersuchungen sei frühestens in zehn bis 14 Tagen zu rechnen.