Tausende Israelis haben am Montag gegen die von der Regierung verhängten Corona-Beschränkungen protestiert. Aus dem ganzen Land kommend fuhren sie nach dem Vorbild der Proteste in Kanada mit Autos und Lkw in einem „Freiheitskonvoi“ nach Jerusalem.

Die Demonstranten stimmten Hup-Konzerte an und schwenkten auf dem Weg zum Sitz der israelischen Regierung kanadische und israelische Flaggen. Auch in Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Australien und Neuseeland hatte es vergleichbare Proteste gegeben.

Die 51-jährige Schani Schlomo sagte, sie nehme an dem Protest gegen die Corona-Impfungen teil, weil „niemand uns vorbeischreiben kann, was in unseren Körper kommt“. Israel gehört zu den Vorreitern bei der Aufnahme von Booster-Impfungen in das Impfprogramm.

Die Infektionsraten in Israel sind zuletzt nach unten gegangen. Lagen sie noch in der vergangenen Woche an einigen Tagen bei mehr als 80.000 Fällen, so waren es am Montag nur noch 30.000.