Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future will am Freitag im Rahmen eines neuen weltweiten Klimastreiks erneut auch in zahlreichen Städten in Deutschland demonstrieren. Wie das vor allem von jungen Menschen getragene Netzwerk am Montag in Berlin mitteilte, sind hierzulande Aktionen an mehr als 240 Orten geplant. Zentrale Forderung ist unter anderem ein konsequenter Ausstieg aus der Nutzung von Erdgas.

Für Berlin ist neben einer Kundgebung am Invalidenpark zwischen Wirtschafts- und Klimaschutzministerium sowie Verkehrsministerium eine Demonstration durch das Regierungsviertel zum Brandenburger Tor geplant. Auch wenn in Deutschland mittlerweile eine neue Koalition regiere, hätten sich die Forderungen der Klimaschutzbewegung nicht geändert, heißt es in dem im Internet veröffentlichten Aufruf: „Wir kämpfen für ein konsequentes Einhalten der 1,5-Grad-Grenze und somit für die Bewahrung einer lebenswerten Zukunft der heutigen und vor allem der künftigen Generationen.“

Die Aktivisten betrachten den Verzicht auf den fossilen Brennstoff bei einem gleichzeitigem Ausbau erneuerbarer Energien nach eigenen Angaben auch als eine Konsequenz aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Dieser werde durch den Verkauf fossiler Energien finanziert. Bereits vor zweieinhalb Woche hatte Fridays for Future bei einem globalen Protesttag speziell gegen den Krieg protestiert.