Teilnehmer einer „Fridays for Future“-Demo.
Foto: dpa/Marcel Kusch

BerlinFridays for Future ruft für den 25. September wieder zum globalen Klimastreik auf. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie soll dann nicht nur virtuell im Netz, sondern auch wieder auf der Straße demonstriert werden. Die Klimaschützer kündigten am Freitag weltweite Proteste für Klimagerechtigkeit und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels an – darunter auch in Berlin. Es handle sich um Demonstrationen, Menschenketten oder auch Kunstaktionen. Hygieneauflagen würden dabei eingehalten.

Wegen Corona beschränkte sich Fridays for Future in jüngster Zeit auf Aktionen ohne Menschenversammlungen. So startete das Netzwerk im April einen „virtuellen Klimastreik“. Teilnehmer wurden etwa aufgerufen, Bilder von Protestplakaten über soziale Medien zu teilen. Zum Auftakt platzierte Fridays for Future zudem Tausende handgemalte Protestschilder vor dem Reichstag in Berlin, um für eine ökologische Ausrichtung der Krisenhilfen zu werben.

Der letzte globale Klimastreik von Fridays fot Future fand im November statt. Laut Organisationen beteiligten sich in Deutschland damals mehr als 600.000 Menschen. Bei einem weiteren globalen Klimastreik im September 2019 waren allein in der Bundesrepublik laut Fridays for Future gar 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen.