AktivistInnen von Fridays for Future legen unter dem Motto „Fight every Crisis“ auf der Reichstagswiese mehrere Tausend Plakate aus.

ErfurtEin bei Twitter kursierender Tweet der „Fridays for Future“-Untergruppe Weimar sorgt für Diskussionen im Netz. Auf der offiziellen Twitter-Seite der Gruppe heißt es: „Feuerwehr und Rettungsdienst retten Menschen. Die Polizei diskriminiert, mordet, prügelt, hehlt. Lasst uns aufhören die beiden in einem Atemzug als Helfer zu titulieren.“ Stattdessen „sollten wir Antifa und Migrantifa wertschätzen! Deutschland hat ein Polizeiproblem“, heißt es weiter.

Der für den Internetauftritt Verantwortliche der Gruppe bestätigte der Berliner Zeitung am Donnerstag telefonisch, dass der fragliche Tweet von „jemanden aus unserem Team geschrieben wurde“. Er selbst distanziere sich aber „deutlich in aller Form von diesem Inhalt, das geht gar nicht“. 

Nach seinen Worten gebe es „innerhalb der Gruppe aktuell starke Meinungsdifferenzen über die künftige inhaltliche Ausrichtung“. Wie es nun weitergehe, wisse er auch nicht.

In die teils scharf geführte Diskussion über den Inhalt des Tweets hat sich jetzt auch Antje Tillmann, die finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der CDU/CSU eingeschaltet. Die Bundestagsabgeordnete mit Wahlkreis Erfurt und Weimar schreibt: „Falls ihr euch entscheidet, mein Gesprächsangebot anzunehmen, ist diese Behauptung auf jeden Fall auch Gegenstand unseres Gesprächs.“