Dauerausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig 2018.
Foto: imago images/Peter Endig

BerlinZum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) die Einrichtung einer Gedenkstätte für die sogenannte friedliche Revolution in der DDR angeregt. Wenn diese Revolution auch heute Ermutigung sein könne, „dann schaffen wir doch auch eine Stätte, die an diesen Mut erinnert“, so Steinmeier laut einem vorab verbreiteten Manuskript seiner Rede zur Einheitsfeier in Potsdam.

Es gebe zwar bereits mehrere Orte des Gedenkens seit der Wiedervereinigung. Aber brauche Deutschland nicht auch einen „herausgehobenen Ort“, der „mehr als ein Denkmal“ sei, der an „die Freiheits- und Demokratieimpulse der friedlichen Revolutionäre“ erinnere, fragte der Bundespräsident demnach. Einen Ort, der daran erinnere, „dass die Ostdeutschen ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und sich selbst befreit haben“, so Steinmeier.