Berlin - Nach einem Kellerbrand in einem Hochhaus in Berlin-Friedrichshain sind 37 Bewohner vom Rettungsdienst behandelt worden – ins Krankenhaus musste aber niemand. Das Feuer war am Donnerstagabend in vier Kellerverschlägen des elfgeschossigen Hauses ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Da der Keller mit dem Untergeschoss eines Nebenhauses verbunden war, zog der Rauch auch dorthin. Insgesamt fünf Treppenhäuser in beiden Gebäuden waren verraucht. 

Die Feuerwehr rettete zwei Bewohner mit Brandschutzhauben ins Freie und zwei weitere Menschen mit Leitern von einem Vordach, wohin sie vor dem Feuer geflüchtet waren. Die Feuerwehr war zwischenzeitlich mit 125 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist bislang noch unklar.