Berlin - Die Polizei hat am Dienstagnachmittag zwei Männer in Berlin-Friedrichshain wegen Verdacht des Drogenhandels festgenommen. Dies teilte die Polizei am Mittwoch mit. Zivilpolizisten hatten die beiden mutmaßlichen Täter demnach gegen 17 Uhr an der Kreuzung Hedwig-Wachenheim-Straße/Wanda-Kallenbach-Straße dabei beobachtet, wie sie aus ihrem Fahrzeug stiegen und einem unbekannt gebliebenen Mann einen Gegenstand übergaben. Dafür erhielten sie offenbar mehrere Geldscheine.

Anschließend stiegen die beiden Tatverdächtigen in ihr Auto und fuhren davon, so die Polizei. Bei der Überprüfung der Männer ein paar Straßen entfernt fanden die Beamten beim 31-jährigen Autofahrer offenbar Bargeld in händlertypischer Stückelung und beim 30-jährigen Beifahrer zwei Plastiktüten mit Cannabis. Auf richterlichen Beschluss durchsuchten hinzugezogene Kräfte der Polizei die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen, heißt es. 

Cannabis-Kleinstplantage, Schreckschusswaffe und Würgeholz gefunden

Dabei fanden die Polizisten beim Fahrzeughalter offenbar mehrere Kilo Cannabis, versteckt in drei Sporttaschen und einem Müllbeutel, Betäubungsmittel sowie unter anderem einen vierstelligen Geldbetrag sowie eine Schreckschusswaffe. In der Wohnung des Beifahrers befanden sich nach Angaben der Polizei eine Cannabis-Kleinstplantage, Betäubungsmittel, ebenfalls eine Schreckschusswaffe und ein Schlagstock.

Der VW wurde als Tatmittel beschlagnahmt und Strafermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenhandels eingeleitet. Außerdem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Besitzes eines Nunchaku-Würgeholzes eingeleitet. Die festgenommenen Männer wurden der Kriminalpolizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.