Berlin - In der Hauptstadt und in Brandenburg wird es die kommenden Tagen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) vor allem nachts frostig kalt. Wie der DWD am Dienstagmorgen mitteilte, bleibt es bei Höchsttemperaturen von bis zu fünf Grad tagsüber zunächst bedeckt, aber trocken. Es komme nur vereinzelt zu Sprühregen oder Schnee. Vor allem in Bodennähe könne es bei Nacht dann aber bei bis zu minus acht Grad zu Frost und Glätte kommen.

In mehreren Bundesländern fiel Schnee, zum Beispiel in höheren Lagen in Thüringen. In Hessen und Rheinland-Pfalz meldeten die Innenministerien in der Nacht auf Dienstag ebenfalls teils starke Schneefälle. Vor allem in Hessen kam es dabei zu mehreren Dutzend Unfällen mit mehreren Schwerverletzten.

Unfälle durch Schnee und Glatteis

Rund 25 Unfälle gab es in Südhessen rund um Darmstadt. Auf der B47 bei Bensheim geriet ein Sattelzug ins Schleudern, der Anhänger wurde abgerissen. Wegen Bergungsarbeiten blieb die Straße zeitweise gesperrt. Die Unfälle führte die Polizei zumeist auf fehlende Winterreifen zurück. In Baden-Württemberg zählte die Polizei rund um Pforzheim bis zum frühen Dienstagmorgen acht Unfälle wegen Glätte.

Auch in Bayern gab es viele Vorfälle. Im Berufsverkehr sei es vermehrt zu Unfällen mit Blechschaden gekommen, sagte ein Polizeisprecher in Oberbayern. Einige Menschen seien leicht verletzt worden. Auch aus Mittelfranken meldete die Polizei Verkehrsbehinderungen durch Glätte und liegen gebliebene Autos.

Im südlichen Niedersachsen gab es in der Nacht wegen Glatteis Probleme auf der A7: Auf einer abschüssigen Strecke zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der Anschlussstelle Lutterberg kam es zu mindestens drei Zusammenstößen, so ein Polizeisprecher. Die Fahrbahn Richtung Norden war vorübergehend komplett gesperrt, die Gegenspur war nur einspurig befahrbar. Verletzte gab es offiziellen Angaben nach nicht.