Die Arbeitslosigkeit in Berlin geht weiter zurück. Im Mai waren rund 173.000 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, etwa 3600 weniger als im Vormonat, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 8,5 Prozent. „Der Arbeitsmarkt in der Region zeigt sich robust trotz der wirtschaftlichen und politischen Spannungen infolge des Krieges gegen die Ukraine“, sagte die Berlin-Brandenburger Agenturleiterin Ramona Schröder.

Eine Rolle dabei spielt die Frühjahrsbelebung: Viele Arbeiten im Freien sind wieder besser möglich und die Betriebe stellen ein. Die Arbeitslosigkeit liegt auch deutlich niedriger als im Mai 2021. Damals betrug die Quote noch 10,1 Prozent. Viele neue Arbeitsplätze sind in Berlin entstanden. Im März zählte die Agentur knapp 1,64 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, gut 70.000 mehr als ein Jahr zuvor. „Die Tendenz in der Beschäftigung ist weiterhin positiv“, sagte Schröder.

Brandenburg: Fast 875.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt

In Brandenburg ist die Zahl der Arbeitslosen im Mai auf den niedrigsten Stand seit 1991 gesunken. 69.319 Menschen waren in diesem Monat arbeitslos gemeldet, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte. Das waren 1787 Menschen weniger als im April und 10.661 weniger als im Mai des Vorjahres. Stichtag der Erhebung war der 12. Mai. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Punkte auf 5,2 Prozent. Vergleichen mit dem Vorjahresmonat waren das 0,8 Prozentpunkte weniger.

„Der Arbeitsmarkt in der Region zeigt sich robust trotz der wirtschaftlichen und politischen Spannungen infolge des Krieges gegen die Ukraine“, teilte die Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Ramona Schröder, mit. „Die Tendenz in der Beschäftigung ist weiterhin positiv.“ Fast 875.000 Menschen gingen im dem Bundesland im Mai einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, hieß es. Das waren demnach 16 000 mehr als im Mai 2021.