Leipzig - Die Füchse Berlin haben auch ihr zweites Spiel in dieser Saison in der Handball-Bundesliga gewonnen. Am Sonntag siegten die Berliner beim SC DHfK Leipzig mit 30:25 (10:13). Nach schwacher erster Hälfte steigerten sich die Füchse nach dem Seitenwechsel und verdienten sich so den Auswärtssieg. Beste Berliner Werfer waren Jacob Holm mit sieben und Mijajlo Marsenic mit sechs Toren.

Trainer Jaron Siewert musste auf den verletzten Abwehrchef Viran Morros verzichten, zudem startete überraschend Valter Chrintz für Routinier Hans Lindberg. Doch für den schwedischen Rechtsaußen war die Partie nach dreieinhalb Minuten schon wieder beendet, als er für den Versuch, einen Konter zu unterbinden, die Rote Karte sah.

Die Füchse taten sich gegen die aggressive und bewegliche Deckung der Leipziger in der erstem Hälfte sehr schwer. Nur selten fanden sie Lücken und wenn doch, dann scheiterten sie zu oft mit offenen Würfen am Leipziger Keeper Joel Birlehm. So liefen sie von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Rückstand auf vier Tore an (12:16).

Doch danach wachten die Füchse auf, agierten in der Deckung energischer, im Angriff konsequenter und bestraften nun die Fehler der Gastgeber. Nach einem 6:1-Lauf brachte Lasse Andersson in der 47. Minute sein Team erstmalig in Führung (18:17). Angeführt von Holm bauten die Gäste gegen nun immer müder werdende Sachsen den Vorsprung weiter aus. Danach brachten sie den Sieg souverän ins Ziel.