Berlin - Die Füchse Berlin haben in der European League einen großen Schritt Richtung nächste Runde gemacht. Am Dienstag deklassierten die Berliner den bisherigen Gruppenersten IFK Kristianstad vor leeren Rängen in Schweden mit 36:23 (17:11). Damit übernahm der noch ungeschlagene Handball-Bundesligist auch wieder die Führung in Gruppe B. Beste Berliner Werfer waren Weltmeister Lasse Andersson mit acht und Valter Chrintz, der siebenmal gegen seinen Ex-Verein traf.

Bei den Füchsen fehlte Nationalspieler Fabian Wiede, dessen Freundin ihr erstes Kind erwartet und der deshalb in Berlin blieb. Den Berlinern war die zwölfstündige Anreise-Odyssee zunächst nicht anzumerken. Von Beginn an übernahmen sie die Regie im Spiel und lagen fast durchgängig in Führung. Bis zum Stand von 6:6 hielten die Schweden aber noch gut mit.

Doch dann häuften sich die Fehler der Gastgeber, die die Füchse meist eiskalt bestraften. Die Schweden verzweifelten zudem immer häufiger am Berliner Schlussmann Dejan Milosavljev, der einige spektakuläre Paraden zeigte. Da konnten es die Füchse auch verkraften, dass sie selbst einige offene Würfe vergaben. Knapp vier Minuten vor der Pause wuchs der Gäste-Vorsprung erstmalig auf sechs Tore an (16:10).

Nach dem Seitenwechsel kam Kristianstad noch einmal auf vier Treffer heran (18:22), doch die Füchse blieben davon unbeeindruckt. Da die Schweden im Angriff nun ihren Keeper einsetzten, kamen die Füchse zu leichten Toren nach Ballgewinnen. So gelangen sogar Keeper Milosavljev drei Tore. Die Berliner blieben bis zum Ende souverän.