Berlin - Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten um die internationalen Plätze gefeiert. Vor leeren Rängen in der Max-Schmeling-Halle besiegten die Berliner die MT Melsungen mit 32:30 (13:14). Für die Füchse war es der fünfte Pflichtspielsieg in Serie. Beste Berliner Werfer waren Hans Lindberg mit elf, sowie Jacob Holm und Lasse Andersson mit je sechs Toren.

Trainer Jaron Siewert verzichtete erneut auf die vom Coronavirus wieder genesenen Spieler Marian Michalcik und Milos Vujovic. Zudem fehlte Valter Chrintz. Dafür war Rückraumspieler Marko Kopljar wieder dabei. Es entwickelte sich zunächst eine sehr hitzige Partie. Die Berliner fanden aber gut ins Spiel, lagen schnell 2:0 in Führung. Aber danach kamen auch die Gäste besser in die Partie.

Mit deren aggressiver Deckung hatten die Berliner zunehmend Probleme. Zudem scheiterten die Füchse nun vermehrt am Ex-Berliner Silvio Heinevetter im Melsunger Kasten. Besser machte es nur Füchse-Keeper Dejan Milosavljev mit zehn Paraden in der ersten Hälfte. Und doch lief sein Team ab Mitte der ersten Hälfte vermehrt einem Rückstand hinterher, weil die Gastgeber sich einige Ballverluste durch Unkonzentriertheiten erlaubten.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Rückstand erstmalig auf drei Tore an (13:16). Die Füchse blieben aber ruhig und kamen durch gute Defensivarbeit wieder zurück. In der 43. Minute brachte Lasse Andersson die Berliner erneut 21:20 in Führung. Es blieb aber eine umkämpfte Partie. Rund fünf Minuten vor Ende glich Melsungen wieder aus. In der Schlussphase hatten die Füchse jedoch mehr Reserven. 76 Sekunden vor dem Ende sorgte Tim Mattes mit dem 31:28 für die Vorentscheidung.