Union Berlin im Pokal-Halbfinale: Das Wichtigste in Kürze

  • Der 1. FC Union Berlin spielt am heutigen Mittwoch ab 20.45 Uhr im Halbfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig.
  • Die Partie findet in der Red-Bull-Arena in Leipzig statt.
  • Das ARD-Fernsehen und Sky übertragen live ab 20.15 Uhr.
  • Der Sieger des Spiels trifft im DFB-Pokalfinale am 21. Mai im Berliner Olympiastadion auf den SC Freiburg.
  • Die Freiburger hatten am Dienstag den HSV mit 3:1 besiegt und waren so als erste Finalmannschaft in das Pokalendspiel eingezogen.
  • Union Berlin stand bereits im Jahr 2001 einmal im DFB-Pokalfinale.

Anpfiff in Leipzig

Das Spiel ist angepfiffen. Damit geht unser Newsblog zuende. Der Spielbericht folgt zum Abpfiff.

Leipzigs Klubchef äußert sich zu Transfer-Gerüchten über Nkunku

Klubchef Oliver Mintzlaff hat Spekulationen um einen Abgang von Stürmer Christopher Nkunku bei RB Leipzig eine Absage erteilt. „Ich habe es öfter gesagt und sage es auch hier gerne in der ARD: Nkunku ist auch in der kommenden Saison unser Spieler“, sagte Mintzlaff vor Anpfiff des Spiels.

Union-Fans machen Stimmung, die Mannschaft schwört sich ein

Immer wieder erklingen laute Sprechchöre aus dem Union-Fanblock. Die Spieler wirken hochkonzentriert. Das Stadion ist schon gefüllt. Die Spannung steigt.

Auf alles vorbereitet? Fischer ließ Elfermeterschießen trainieren

Für das Pokal-Spiel hatte sich Union-Trainer Fischer noch etwas für den Teamgeist und die Konzentration einfallen lassen: So ging es am Ostermontag nach Bad Saarow an den Scharmützelsee. In einem kurzen Trainingslager stand neben der Regeneration auch eines auf dem Trainingsplan: Elfmeterschießen.

RB Leipzig präsentiert seine Start-Elf

Leipzig will Union in nichts nachstehen und veröffentlicht ebenfalls seine Mannschaftsaufstellung. Dominik Szoboszlai kommt bei Leipzig als Ersatz für den angeschlagenen Kevin Kampl. Der ungarische Nationalspieler, der am Sonntag das Siegtor in Leverkusen geschossen hatte, beginnt im Halbfinale im offensiven Mittelfeld neben Dani Olmo. Insgesamt ändert Trainer Domenico Tedesco seine Startelf im Vergleich zum Gastspiel bei Bayer auf sechs Positionen. Damit ist jetzt klar, welche 22 Spieler beider Teams um 20.45 Uhr auf dem Rasen stehen werden.

Union: Die Mannschaftsaufstellung ist da!

Das Rätselraten hat ein Ende: Der 1. FC Union verrät, welche Spieler heute gegen Leipzig in der Startelf stehen – und wer vorerst auf der Bank sitzen muss. Im Vergleich zum Sieg gegen Frankfurt stehen zwei neue Spieler in der Anfangsformation. Bastian Oczipka und Christopher Trimmel ersetzen Niko Gießelmann und Julian Ryerson, die beide auf der Bank Platz nehmen. Der Anpfiff rückt näher.

Erster Blick ins Stadion, die Ränge füllen sich

Die Gastgeber aus Leipzig wagen vor dem Pokal-Halbfinale schon mal einen ersten Blick ins Stadion. In einem Twitter-Video des Vereins sieht man auch bereits Zuschauer auf den Rängen. Es wird geklatscht und gepfiffen, Musik läuft. Fans beider Seiten hoffen auf eine tolle Atmosphäre.

Leipzig-Spieler verlassen Mannschaftsbus

Die Spieler des RB Leipzig sind soeben im Mannschaftsbus vorgefahren. Ein Twitter-Video des Vereins zeigt die Ankunft am Stadion.

Am Leipziger Stadion: Erst die Parkplatzsuche, dann das Fußballfest

Für alle Union-Fans, die gerade in Leipzig ankommen, hätte ihr Verein noch einige ganz praktische Hinweise – zu den Parkmöglichkeiten.

… und das sind die Schiedsrichter

Das Schiedsrichter-Gespann des Pokal-Halbfinales wird geleitet von Dr. Felix Brych. Der 46-jährige Jurist ist schon seit 1999 DFB-Schiedsrichter. Er bringt zweifellos jede Menge Erfahrung mit. Brych pfiff bereits bei Welt- und Europameisterschaften, ebenso bei den Olympischen Spielen.

Union meldet aus Leipzig: „Wir sind da!“

Das Team des 1. FC Union ist im Leipziger Stadion eingetroffen. In einem Tweet der Berliner heißt es: „Wir sind da! Bis gleich, Unioner!“

Die Fakten zum Spiel: Wer ist verletzt? Was sagen die Trainer?

Die Ausgangslage:

In der Bundesliga steht Leipzig mit 54 Punkten auf Rang drei, Union hat als Sechster sieben Zähler weniger. Europa-League-Halbfinalist Leipzig ist die aktuell formstärkste deutsche Mannschaft, seit 14 Pflichtspielen ungeschlagen und Favorit. Union gewann die vergangenen drei Bundesligapartien gegen Eintracht Frankfurt (2:0), bei Hertha BSC (4:1) und den 1. FC Köln (1:0). In der Bundesliga konnte Union das Hinspiel gegen Leipzig mit 2:1 gewinnen. Am kommenden Samstag müssen die Berliner in der Liga erneut in der Red-Bull-Arena antreten.

Personal:

RB-Trainer Domenico Tedesco muss auf Lukas Klostermann, Kevin Kampl und Amadou Haidara verzichten. Union-Kollege Urs Fischer kann aus dem Vollen schöpfen. Einzig Torwart Andreas Luthe war angeschlagen. Für ihn steht weiterhin Frederik Rönnow im Kasten. Im Vergleich zum Heimsieg gegen Frankfurt könnte es eine leichte Rotation geben.

Zitate:

„Es wird ein enges Spiel, es wird ein Geduldsspiel. Aus diesem Grund brauchen wir jeden einzelnen RB-Fan“, sagt Tedesco und betont: „Ich mag die Union-Fans, die machen gute Stimmung.“ Fischer erklärt: „Leipzig hat zuletzt in Leverkusen, Bergamo und Dortmund und zu Hause gegen Hoffenheim gewonnen. Sie sind gut unterwegs und stabil. Sie verfügen über individuelle Qualität und sehr viel Speed. Wir brauchen ein optimales Spiel, um dort für die Überraschung zu sorgen.“

Besonderes:

Die Union-Fans werden aus Protest gegen RB Leipzig in den ersten 15 Minuten schweigen. Mittelfeldmann Rani Khedira spielte von 2014 bis 2017 für Leipzig. Offensivmann András Schäfer ist mit seinem ungarischen Nationalmannschaftskollegen Dominik Szoboszlai befreundet, der für RB spielt. (dpa)

68er-Pokalheld Harald Betke sendet eine Botschaft

Die Berliner Fans erinnern sich natürlich an Harald Betke – einst Spieler des 1. FC Union in der höchsten DDR-Fußballspielklasse. Betke gewann 1968 mit Union den DDR-Pokal. Jetzt möchte das Ehrenmitglied noch etwas loswerden: Betke hat eine Botschaft an den Klub, die Spieler und die Fans.

Fan-Gesänge im Stau auf der Autobahn

Union-Fans nutzen die Anreise nach Leipzig im Autobahn-Stau offenbar schon für Fan-Gesänge. Ein Tweet des 1. FC Union macht das deutlich.

„Volle Pulle Union“ und 15 Minuten Stimmungsboykott

Das heutige Halbfinale ist für den 1. FC Union eines der wichtigsten Spiele der Klub-Historie. Doch wichtig ist vielen Union-Fans auch, ihre Ablehnung gegen RB Leipzig zu zeigen. Dafür lassen sich die Köpenicker immer etwas einfallen. Mal wurden die Sachsen als „RattenBall“ mit einem verunstalteten Logo im Stadionheft verspottet, mal gab es einen „Trauermarsch“ in Leipzig, jedes Mal ein minutenlanges Schweigen der Union-Fans. Diesmal sollen rote Hoodies mit der Aufschrift „Volle Pulle Union“ den Kontrast zum Dosen-Klub betonen. Union-Fans wollen zu Spielbeginn zudem mit einem 15-minütigen Stimmungsboykott gegen RB Leipzig protestieren.

Wer ist der Favorit? Wie viele Berliner Fans reisen nach Leipzig?

Union Berlin und RB Leipzig sind sportlich in guter Form: Beide haben ihre letzten drei Bundesliga-Spiele gewonnen. Die Favoritenrolle im Pokal-Halbfinale schob Union-Trainer Urs Fischer im Vorfeld den Leipzigern zu.

Die Berliner dürfen, auch wenn es für sie kein Heimspiel ist, auf große Fan-Unterstützung hoffen: Der Gästeblock ist voll. Mindestens 6300 Plätze, also mehr als die üblichen zehn Prozent, werden von Union-Fans besetzt sein. Insgesamt passen gut 47.000 Fans in die ausverkaufte Red-Bull-Arena.

Union Berlin will sich „unsterblich“ machen

Der 1. FC Union macht sich am Mittwoch auf Twitter schon heiß für das Spiel. In Postings des offiziellen Union-Accounts heißt es: „Macht Euch unsterblich, Jungs!“ und „Wir sehen uns in Leipzig, Unioner“.

Auch RB Leipzig stimmt sich und die Fans in den sozialen Medien auf das Spiel ein. „So langsam steigt schon der Puls“, heißt es in einem Tweet vom Mittwoch. Das Leipziger Stadion werde um 18.45 Uhr seine Pforten öffnen.