YouTuber und Unternehmer Fynn Kliemann hat sich zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Betrugsverdachts geäußert. Er und sein Projekt „Kliemannsland“ seien Opfer der „woken linken Szene“, sagte er auf Instagram. Zudem wittert Kliemann eine Verschwörung der Medien. In dem dreieinhalbminütigen Video behauptet Kliemann, dass „viele Leute“ ziemlich viel „durcheinandergebracht“ und alle es abgeschrieben hätten.

Nach „zehn Jahren nonstop Arbeit“ sei „alles kaputt“ und sein ganzes Leben zerstört. Anschuldigungen, denen zufolge Kliemann Corona-Masken unter falschem Label aus Bangladesch verkauft haben soll, weist er zurück. Kliemann räumt Fehler ein, er habe „Reparationen“ geleistet.

Fynn Kliemann wittert Intrige

Anfang Mai hatte die ZDF-Sendung von Jan Böhmermann den mutmaßlichen Masken-Betrug enthüllt. Nun macht Kliemann dem Satiriker schwere Vorwürfe: „Ich hab das Gefühl, die Redaktion glaubt, sie sei was Besseres. Und sie darf entscheiden, wie andere Leute ihr Leben leben“. Und weiter: „Das ist doch der gleiche Bullshit wie auf dem Schulhof damals, dass irgendjemand dir vorschreiben will, wie man Spaß zu haben hat. Im Kliemannsland wirst du so akzeptiert wie du bist. Aber da gibt’s diesen einen Teil in der woken linken Szene, der das einfach nicht akzeptieren kann, weil dieser Teil der Bubble gar nichts akzeptieren kann.“

Kliemann unterstellt dem ZDF überdies eine Intrige. Man habe ihn mit öffentlichen Geldern „groß gemacht“, dann habe er aber nicht „gespurt“, und „mit genau den gleichen Geldern soll ich jetzt zerstört werden“. Das Motto des „Kliemannslands“ sei „sei wer du willst“, aber genau das könne die Welt nicht akzeptieren. „Die wollen, dass wir uns dafür schämen, dass wir nicht ihren Normen entsprechen. Dass wir irgendwie anders sind.“