Galeria Karstadt Kaufhof: Investor will 47 Filialen retten

Der Konzern steckt innerhalb weniger Jahre in der zweiten Insolvenz, jede dritte Filiale soll schließen. Doch nun will der Geschäftsführer einsteigen.

Filiale von Galeria Karstadt Kaufhof am Berliner Alexanderplatz.
Filiale von Galeria Karstadt Kaufhof am Berliner Alexanderplatz.AFP/Jens Schlueter

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof steckt innerhalb von wenigen Jahren in der zweiten Insolvenz. Jede dritte Filiale soll schließen. Für einige Filialen gibt es nun einen Investor und neue Hoffnung.

 Markus Schön, der Geschäftsführer des Online-Händlers Buero.de, hat nach einem Bericht von ntv Interesse an 47 gefährdeten Filialen in mittelgroßen Städten und fast 6000 Beschäftigten bekundet. Etwa in Bad Homburg, Fulda, Goslar und Wismar.

„Je weniger spezialisiert man ist, desto leichter ist man im Internet zu ersetzen, aber mit Shop-in-Shop-Konzepten kann man Innenstädte in mittelgroßen Lagen beleben“, sagte er dem Sender. Er will mit einer potenziellen Übernahme digitale und stationäre Vertriebswege zusammenführen. Es entstünde eine Zukunftsfähigkeit, die Amazon und Ebay eine deutsche Alternative aufzeige. Laut dem Bericht besteht der Kontakt zwischen dem Warenhauskonzern und Frank Schön schon länger. Man würde bei den Verhandlungen also nicht bei null anfangen.