Geflügelpest: Erreger nach Züchtertreffen in die Uckermark eingeschleppt

Zur Bekämpfung der Tierseuche wurde der gesamte Bestand getötet. Auch in Sachsen wurden Ausbrüche gemeldet.

Die Geflügelpestausbrüche setzen sich weiter fort. 
Die Geflügelpestausbrüche setzen sich weiter fort. imago/P.Nowack

In einer Geflügelhaltung in der Gemeinde Uckerland (Landkreis Uckermark) ist es zu einem Ausbruch der Geflügelpest gekommen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sei der Erreger nach dem Besuch der Landesverbandsschau der Rassengeflügelzüchter im mecklenburgischen Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) eingeschleppt worden, teilte die Kreisverwaltung Uckermark am Montag mit. Dort sei es im Zusammenhang mit der Ausstellung zu zahlreichen Ausbrüchen der Tierseuche gekommen.

Zur Bekämpfung der Viruserkrankung sei der gesamte Bestand in Uckerland getötet und beseitigt worden, hieß es. Auch das Landratsamt im sächsischen Bautzen hatte am Montag mitgeteilt, dass es dort zu zwei Ausbrüchen gekommen war.

Die Viren werden unter anderem von Zugvögeln verbreitet und können bei einer hohen Infektionsdosis auch auf den Menschen übertragen werden. Um die Viruserkrankung zu bekämpfen, werden in Verdachtsbetrieben Tiere getötet. Ein Ausbruch der Vogelpest ist anzeigepflichtig.