Gegen Spahn: Länder dringen auf Aufhebung der Biontech-Begrenzung

Die Bundesländer waren sich bei der Gesundheitsministerkonferenz in der Sache einig. In der kommenden Woche werden drei Millionen Biontech-Dosen geliefert.

Das Biontech-Vakzin soll verstärkt für die unter 30-Jährigen genutzt werden (Symbolbild).
Das Biontech-Vakzin soll verstärkt für die unter 30-Jährigen genutzt werden (Symbolbild).dpa/Marcus Brandt

Berlin/München - Die Bundesländer dringen darauf, dass die Kontingentierung des Corona-Impfstoffs von Biontech wieder aufgehoben wird. Das beschloss die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am Montag einhellig, wie die Deutsche Presse-Agentur in München erfuhr. Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Biontech-Impfstoff angekündigt. Die Landesminister seien sich einig, dass der Impfstoff von Moderna gleich gut geeignet sei. Der Biontech-Impfstoff solle aber verstärkt für die unter 30-Jährigen genutzt werden, wie von der Ständigen Impfkommission empfohlen.

Das Bundesgesundheitsministerium solle alles tun, um weiter Biontech-Impfungen in vollem Umfang zu ermöglichen, so die Länder weiter. Dass es kommende Woche statt zwei nun drei Millionen Biontech-Dosen geben soll, begrüßte die GMK. Dies hatte Spahn in der Runde angekündigt. Der Beschluss fiel im Einvernehmen mit Spahn, wie es im Beschlusstext hieß.