Berlin - Ein geistig verwirrter Mann aus Berlin soll massenhaft islamistische SMS verschickt haben. Der 40-Jährige wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der Mann sei in den vergangenen Jahren durch eine Vielzahl von „willkürlich bundesweit versandten islamistischen Missionierungs-SMS“ aufgefallen.

Zwischen März 2021 und Ende April 2021 soll er außerdem mehrere Gewalttaten begangen haben. Dabei habe er seine islamistische Motivation zum Ausdruck gebracht. Unter anderem soll der 40-Jährige einen Nachbarn zur Tötung hochrangiger Bundeswehrsoldaten aufgefordert, einen Ziegelstein auf einen Passanten geworfen, Diebstähle sowie eine Sachbeschädigung an einer Kindertagesstätte begangen haben.

Mann stellt Gefahr für die Allgemeinheit dar

Aufgrund einer vorläufigen Untersuchung sei der 40-Jährige wegen einer psychischen Erkrankung schuldunfähig. Laut Generalstaatsanwaltschaft wären weitere erhebliche Straftaten von ihm zu erwarten. Deshalb stelle er eine Gefahr für die Allgemeinheit dar.