München - Im Stadtrat von München tobt ein Sexismus-Streit. Es geht um die berühmte Julia-Statue vor dem Alten Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt. Das Problem: Viele Einheimische und insbesondere auch Touristen reiben mit der Hand an der rechten Brust der Figur, weil dieses Ritual Glück in der Liebe bringen soll. Die begehrte Stelle sieht aufgrund des ständigen Anfassens schon ganz abgenutzt aus und glänzt golden in der Sonne. Ein harmloser Vorgang? In Zeiten von Gender-Debatten und allgemeiner Aufregung um Diskriminierungsfragen ist nichts so harmlos, wie es zunächst scheinen mag.        

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