Berlin - Krumme Gurken, angeditschte Äpfel, Mindesthaltbarkeitsdatum knapp überschritten: Die Geschäfte des Berliner Start-ups Sirplus bieten seit 2017 gerettete Lebensmittel zum Verkauf an. Doch die Corona-Pandemie hat dem Unternehmen übel mitgespielt. Alle fünf Filialen in Charlottenburg, Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain und Steglitz müssen wegen erheblicher Umsatzeinbußen in der Pandemie schließen. Das geht aus einem Bericht von rbb24 hervor.

Durch die Anfänge der Pandemie habe man die Läden retten können, aber nach dem dritten Lockdown seien die Kunden nicht in ausreichender Zahl in die Läden zurückgekehrt, sagte Unternehmenschef Raphael Fellmer. Daher setze er nun „voll auf das boomende Onlinegeschäft“. Dort habe sich das Geschäft seit dem März 2020 vervierfacht.

Alle 50 Mitarbeiter und Auszubildende verlieren damit ihre Jobs, bestätigte Raphael Fellmer. Er versuche sie derzeit bei anderen Unternehmen unterzubringen.