Berlin - Das Berliner Verwaltungsgericht hat die bestehende Testpflicht für Unternehmen in der Hauptstadt vorerst bestätigt. Das Gericht habe den Eilantrag eines privaten Unternehmers gegen die Pflicht zurückgewiesen, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Verpflichtung sei eine „notwendige Schutzmaßnahme zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus“, hieß es. Die Maßnahme sei daher verhältnismäßig. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt werden.

Laut dem neuen Bundesgesetz zu verschärften Kontakt-Beschränkungen in der Corona-Krise müssen Unternehmen ihren Mitarbeitern einmal pro Woche einen Corona-Test anbieten, wenn diese nicht von zu Hause aus arbeiten können. Beschäftigtengruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen sogar zweimal pro Woche ein Testangebot erhalten. In Berlin sind die Unternehmen zudem verpflichtet, mindestens die Hälfte ihrer Büro-Arbeitsplätze ins Homeoffice zu verlagern.