Berlin - Zum 1. März treten zwar nicht viele gesetzliche Änderungen in Kraft, doch die wenigen Neuregelungen dürften relativ viele Menschen interessieren: Neben Mofafahrern sind nämlich alle Verbraucher betroffen, die sich einen neuen Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine anschaffen wollen.

Haushaltsgeräte I

Auf dem Energielabel, das den Verbrauch von Haushaltsgeräten mittels einer mehrfarbigen Skala bewertet, gehören die Angaben A+, A++ und A+++ der Vergangenheit an. Ab dem 1. März müssen Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernsehgeräte das überarbeitete EU-Energielabel tragen, wobei sieben Stufen mit den Buchstaben A bis G gekennzeichnet werden und die Richtwerte für die einzelnen Verbrauchslevel strenger sind als bisher. 

Außerdem müssen sich auf den Geräten zusätzliche Informationen etwa zur Lautstärke und dem Fassungsvolumen befinden sowie ein QR-Code, über den weitere Angaben abrufbar sind.

Haushaltsgeräte II

Getreu dem Motto „reparieren statt wegwerfen“ müssen neue Elektrogeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen und Fernseher künftig leichter reparierbar sein. Ab dem 1. März sind die Hersteller nämlich verpflichtet, Ersatzteile bis zu zehn Jahre lang vorrätig zu halten. Dadurch soll beispielsweise verhindert werden, dass eine Spülmaschine nur wegen eines defekten Sprüharms verschrottet werden muss. 

Darüber hinaus müssen mit dem Gerät künftig Reparaturinformationen mitgeliefert werden, damit die Verbraucher selbst zum Schraubenzieher greifen können und nicht unbedingt auf den teuren Kundenservice angewiesen sind.

Verkehr

Wie jedes Jahr benötigen Mofas und Mopeds zum 1. März ein neues Kennzeichen. Anders als bisher muss es aber nicht mehr aus Blech sein – erstmals reicht auch eine bedruckte Klebefolie aus, die Jahr für Jahr auf der gleichen Trägerplatte angebracht werden kann. 

Dadurch soll der Kennzeichenwechsel nicht nur schneller und umweltschonender werden – ein neues Hologramm auf der Kennzeichenfolie soll auch für mehr Fälschungssicherheit sorgen.