BerlinDas Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat im Rahmen seiner neuen Aktion „Unsere Waffen“ eine „Rückgabestation“ für gestohlene Bundeswehr-Waffen vor dem Bundeskanzleramt aufgestellt. Für sachdienliche Hinweise lobte das ZPS jeweils 1000 Euro aus.

Das Künstlerkollektiv macht damit auf das reale Problem aufmerksam, dass in den vergangenen Jahren immer wieder Munition und Waffen aus Beständen der Bundeswehr gestohlen wurden. Im Umfeld eines früheren Kommandeurs des Kommando Spezialkräfte (KSK) wurde beispielsweise ein Waffenversteck mit Munition und Sprengstoff gefunden.

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ist unter anderem dafür zuständig, rechtsextreme Bestrebungen innerhalb der Armee zu verhindern. Der bisherige Leiter der Behörde wurde nach Kritik von Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) abberufen. Als neue Präsidentin wurde Martina Rosenberg nominiert.