Knapp vier Wochen nach dem Fund eines getöteten Neugeborenen in einem Mülleimer in Mönchengladbach startet die Polizei eine DNA-Reihenuntersuchung. Seit der vorigen Woche würden im Umkreis des Fundorts auf freiwilliger Basis Proben von dort wohnenden Frauen genommen, teilte die Polizei am Freitag in Mönchengladbach mit. Im Ausschlussverfahren hofft die Polizei, die bislang ungeklärte Herkunft des kleinen Mädchens aufzuklären. Das von den Ermittlern Rabea genannte Neugeborene war an den Folgen von Gewalteinwirkung gestorben. Das hatte die Obduktion ergeben.

Bislang hatte die Polizei unter anderem mit Handzetteln und Plakaten in mehreren Sprachen ermittelt. Auch wurden Fotos von der Einkaufstasche veröffentlicht, in der die Leiche versteckt war. Mit der Tasche war in einem Supermarkt in der Nähe eingekauft worden. Am Fundort zwischen einem Wohngebiet und einem Park stellten die Ermittler außerdem einen Schaukasten auf – mit der Möglichkeit, anonym Hinweiszettel einzuwerfen.