BerlinJournalisten sollen bei der Berliner Demo gegen die Corona-Politik mit fast 10.000 Teilnehmern nach Gewerkschaftsangaben an ihrer Arbeit gehindert worden sein. „Viele weitere wurden verbal bedroht und beschimpft“, teilte Verdi am Mittwoch während der laufenden Demonstration mit.  

Der Polizei lagen am Nachmittag auf Nachfrage keine Erkenntnisse dazu vor. Laut Gewerkschaft soll es auch zu körperlichen Attacken gekommen sein. Erst vor Tagen hatte die Gewerkschaft Angriffe gegen Journalisten auf der großen „Querdenken“-Demo in der Leipziger Innenstadt registriert.

Ein Journalist des Tagessspiegel berichtet, dass ein Polizei offenbar gleichgültig auf bevorstehenden Attacken gegen Medienvertreter reagiert haben. Auf der Hinweis des Journalisten, dass er angegriffen werden kann,  soll der Beamte gesagt haben: „Das ist dann Ihr Problem.“