Berlin - Nach der Fahrt eines Autos in eine Menschengruppe in Berlin hat die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) den Betroffenen Unterstützung zugesagt. „Wir werden alles dafür tun, den Betroffenen zu helfen“, sagte Giffey am Mittwoch. Ebenso werde alles dafür getan, den Hergang aufzuklären. „Wir wissen, dass wir eine Tote und zehn Schwerverletzte haben.“

Ein Auto war am Vormittag an der Straßenecke Kurfürstendamm, Rankestraße, Tauentzienstraße in eine Gruppe von Menschen gefahren. „Ich bin tief betroffen von diesem schlimmen Ereignis heute Vormittag“, sagte Giffey. Sie wollte sich am Nachmittag auch ein Bild von der Lage vor Ort machen, sagte Giffey. „Jetzt ist es erstmal wichtig, dass die Verletzten versorgt werden.“ Zudem brauchten die Angehörigen, die unter Schock stünden, Hilfe und Beistand. Giffey dankte den Einsatzkräften.

In der Nähe war an der Gedächtniskirche im Dezember 2016 ein islamistischer Attentäter in einen Weihnachtsmarkt gefahren. Damals starben zwölf Menschen, mehr als 70 wurden verletzt. Darauf angesprochen sagte Giffey: „Es ist eine Situation, wo man denkt: Um Gottes willen, nicht schon wieder! Ob das jetzt ein Zufall war, der Ort, ob das ein bewusst gewählter Ort war, das wissen wir alles noch nicht.“