Berlin - Die Ministerpräsidenten und Angela Merkel haben sich am Mittwochabend auf eine Lockdown-Verlängerung bis zum 7. März geeinigt – die Öffnung von Schulen und Kitas entscheiden aber die Bundesländer.  Bundesfamilienministerin Giffey hat diesen Kurs am Donnerstag noch mal unterstrichen. Je nach Infektionslage vor Ort brauche es eine stufenweise Öffnung von Kitas und Schulen, so Giffey.  Dann wurde sie doch deutlicher: „Wir gehen davon aus, dass wir Ende Februar, Anfang März mit der Öffnung beginnen können.“ Gemeint waren eben die Kindertagesstätten und die Grundschulen.

Ihre cornobedingte Schließung hätte „große Risiken und Nebenwirkungen.“ Giffey sprach wörtlich davon, dass Vereinsamung, Depression, Bewegungsmangel und Übergewicht bei den Kindern zunehme. Hinzu kommen „Bildungslücken und Bindungslücken“.

Darüber hinaus werde angestrebt, dass Lehrer und Erzieher in der Prioritätenliste für die Impfungen von Stufe drei auf Stufe zwei rücken.