Berlin - Das Technologieunternehmen Google hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke bei seinem Internetbrowser Chrome einräumen müssen. Google hat bereits reagiert und Nutzern ein Update zur Verfügung gestellt. Das Sicherheitsrisiko betrifft offenbar die Versionen 94 und älter für Windows, macOS sowie Linux. 

Entdeckt wurde der Fehler ausgerechnet am 21. September, dem Tag der Veröffentlichung der neuen Chrome-Version Chrome 94, berichtet das Technikmagazin Chip. Wie es zu der Schwachstelle kam, ist weitgehend unbekannt – Google hält sich diesbezüglich bedeckt. Das Unternehmen hat laut Chip lediglich eingeräumt, dass ein Use-after-Free-Bug (UAF) für die Sicherheitslücke verantwortlich sein soll.

Google warne davor, dass das Risiko bereits ausgenutzt werde. Daher sollten Nutzer umgehend das von Google zur Verfügung gestellte Update installieren, heißt es. Bevor dies nicht von einer Mehrheit von Nutzern umgesetzt worden sei, werde man auch keine weiteren Details zur Sicherheitslücke veröffentlichen.